Wertmarken in Bamberg - Biermarken

Letzte Änderung dieser Seite: 20.02.2019
Hier haben wir alle uns zur Verfügung stehenden Wertmarken aus Bamberg zusammengestellt.
Wir bitten alle Sammlerfreunde eventuell vorhandenes Material zur Verfügung zu stellen (Original oder Scann).
Dies gilt auch für Ergänzungen und Berichtigungen.

Siehe auch unter Menüpunkt Notgeld Bamberger Firmen.
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Im Gegensatz zu Münzen als Kleingeldersatz (Notgeld) sind diese Wertmarken aus den verschiedensten Gründen von Firmen herausgegeben worden. Sie sind der Wert für eine Sachleistung (z.B. Bier, Pfandmarke).
Diese Wertmarken sind kein Geld.

Bei mehrfacher Angabe von Größe und Gewicht, wurde die Wertmarke mit diesen unterschiedlichen Größen vorgefunden.

Messung Achteck


Bei sechs- bzw. achteckigen Wertmarken ist die Größe "X" angegeben.






Militär Brauereien Bambergs Brauereien Umland Gasthäuser Firmen Vereine Weitere

Militär

1. Ulanen-Regiment

Das 1. Ulanen-Regiment "Kaiser Wilhelm II., König von Preußen" war ein Ulanenregiment der Bayerischen Armee, das in Bamberg stationiert und 1914 der 4. Kavallerie-Brigade unterstellt war. Das Regiment wurde 1863 aufgestellt und nahm am Deutschen Krieg (1866), am Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) und am Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) teil. 1919 wurde es aufgelöst.

Vorderseite
Ulanenregiment
Rückseite 0,5 Liter Bier
Ulanenregiment 0,5 Liter Bier

 
15. Infanterie-Regiment
Das Regiment wurde am 4. Juli 1722 in Ingolstadt errichtet. Das 5. Infanterie-Regiment "Großherzog Ernst Ludwig von Hessen" war ein Verband der 7. Infanterie-Brigade der Bayerischen Armee. Der Friedensstandort des Regiments war Bamberg. Nach dem Waffenstillstand des 1. Weltkrieges kehrte das Regiment nach Bamberg zurück, wo es ab 1. Dezember 1918 demobilisiert wurde.

Vorderseite
Infantrieregiment
Rückseite 0,5 Liter Bier
Infantrieregiment 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Infantrieregiment
20,71 mm -- 2,10 g
Rückseite Flaschenpfand
Infantrieregiment Flaschenpfandr

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Brauereien Bambergs


Aumüller Buger Hauptstraße
Spätestens mit dem Ende des 30-jährigen Kriegs dürfte sich im heutigen Anwesen Buger Hauptstraße 4 ein Gasthaus mit Bierschenke etabliert haben. Eine Braustätte hat wohl erst der Büttner Wilhelm Braun im Jahr 1747 hinzugefügt. 1894 kauft Michael Zink das Anwesen auf, ehe es an seinen Sohn Andreas übergeht. Mit Ausbruch des Krieges wird der junge Brauereibesitzer zum 4. Reiterinfanterieregiment einberufen und fällt am 14. September 1914 im französischen Le Paire. Während der Kriegsjahre ruht die Brauerei, erst als sich die Witwe Barbara Zink 1919 mit Andreas Aumüller verheiratet, wird das Gasthaus neu belebt. Sein Sohn Rudolf führt den Betrieb noch bis 1959. Die Gastwirtschaft wird noch bis 1972 betrieben.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Aumüller
21,27 mm Ø -- 2,82 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Aumüller 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Aumüller
21,20 mm Ø -- 2,80 g
21,24 mm Ø -- 2,93 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Aumüller 0,5 Liter Bier


Bärenbräu Jakobsberg 20
Noch im 15. Jahrhundert wird das Anwesen in der Langen Straße 23 im Besitz des Kübelmachers Hans Eichhorn erwähnt - eine frühzeitige Verleihung des Braurechts ist damit anzunehmen. Seine Blüte erreicht die Braustätte unter Ludwig Josef Rübsam aus Fulda. Zuerst eröffnet er in Bamberg eine Malzfabrik, dann erwirbt er die Brauerei in der Langen Straße 23. Da das Brauhaus die steigende Bierproduktion nicht mehr bewältigen kann, erwirbt er auf dem Jakobsberg systematisch eine Vielzahl weiterer Grundstücke, um im Jahr 1900 eine Großbrauerei zu eröffnen. Am 3. April 1906 erwirbt Ludwig Rübsam die Brauerei Eckenbüttner, so dass die Braustätte fortan unter der Bezeichnung "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG" geführt wird.
Die fusionierte Brauerei meldet den Braubetrieb am 26. Juli 1919 ab und wird 1920 von der Bamberger Hofbräu gekauft und aufgelassen.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite 1 Liter Bier
Bärenbräu
23,97 mm Ø -- 1,16 g
Rückseite 1 Liter Bier
Barenbräu 1 Liter Bier
Vorderseite L. Rübsam
Bärenbräu
21,85 mm Ø -- 2,671 g
Rückseite 1 Liter Bier
Barenbräu 1 Liter Bier

 

Bamberger Hofbräu Pödeldorfer Str. 75
Die Brauerei wurde 1885 von dem jüdischen Hopfengroßhändler Simon Lessing als Erste Bamberger Exportbierbrauerei Frankenbräu AG in der Pödeldorfer Str. 75 gegründet. Der Titel Hofbräu wurde 1900/01 verliehen. Die Änderung des Firmennamens in Hofbräu AG Bamberg erfolgte zum 30.03.1906.
  • 1919 Fusion mit der Hofbräu Erlangen zur Hofbräu AG Bamberg und Erlangen.
  • 1920 wurden Bamberger Brauereien wie die "Weiße Taube" und die "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG" übernommen.
  • 1921 Erwerb der Kloster Langheim Urbräu und Bürgerbräu AG in Lichtenfels.
  • 1922 Erwerb der Löwenbrauerei Grafenwöhr.
  • 1923 Gründung der Bürgerbräu AG Weiden.
  • 1936 brande der Erlanger Betrieb, der danach überwiegend als Depot verwendet wurde.
  • Ab 1945 ist die Hofbräu AG Armeebrauerei der Alliierten.
  • 1972 Übernahme durch die Patrizier-Bräu (Schicketanz-Gruppe).
  • 1977 wurde der Brauereibetrieb aufgegeben und nur noch ein Auslieferungslager der Patrizier-Bräu weitergeführt. Zuerst am Brauereisitz in der Pödeldorfer Str. und später am Laubanger. Mit der Übernahme der Patrizierbräu durch die Pschorrbräu erfolgte die Verlegung nach Erlangen.
  • 1982 Abriss der Gebäude und Bebauung (Wohngebäude und AOK).



Vorderseite
Hlfbräu
25,64 mm Ø -- 6,43 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Hofbräu 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Hlfbräu
24,06 mm Ø -- 1,190 g
24,00 mm Ø -- 1,174 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Hofbräu 0,5 Liter Bier

Vorderseite
Hlfbräu
22,32 mm Ø -- 2,56 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Hofbräu 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Hlfbräu
22,0 mm Ø -- ca. 1,000 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Hofbräu 0,5 Liter Bier

Vorderseite
Hofbräu
25,2 mm -- 3,58 g
Rückseite 1 Haustrunk
Hofbräu 1 Hautrunk

 
Vorderseite
Hofbräu
22,3 mm -- 0,886 g
Nicht deckungsgleich mit der
folgenden Pfandmarke.
Rückseite Flaschenpfand
Hofbräu Flaschenpfand
Vorderseite
Hofbräu
22,25 mm -- 0,88 g
Nicht deckungsgleich mit der vorhergehenden Pfandmarke.
Rückseite Flaschenpfand
Hofbräu Flaschenpfand


Blau Löwenbräu Judenstraße 2
Zu den vielen Brauhäusern in der heutigen Judenstraße gehörte einst auch das Anwesen mit der Hausnummer 2. Bereits 1472 ist das Grundstück mit einem Brauhaus bebaut. Damit zählt das Haus „Zum Blauen Löwen“ zu den ältesten Braustätten Bambergs. Ihre Hochblüte erreicht die Brauerei unter der Familie Maex. Braumeister Matthes Maex ersteht das Anwesen 1856 und vergrößert den Betrieb kontinuierlich. Sein Sohn Josef realisiert schließlich einen Brauereineubau am Oberen Stephansberg 40. Letzter Besitzer ist sein Sohn Willy Maex, einziger Sohn von vier Kindern. In wirtschaftlich schwerer Zeit muss er auch seine drei Schwestern ausbezahlen, was dem Unternehmen Liquidität entzieht. 1934 meldet er Konkurs an.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Löwenbräu
19,2 mm -- 2,03 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Löwenbrau 0,5 Liter Bier

 

Bürgerbräu Gaustadt Breitäckerstraße 9
Im Jahre 1718 erhielt der Wirt Georg Morg vom Benediktinerkloster St. Michaelsberg zu Bamberg die Erlaubnis ein Bräuhaus einzurichten.
Um das Jahr 1900 hieß die Brauerei "Müller‘sche Brauerei zu Gaustadt" und der Inhaber Anton Müller hatte nur vier Töchter. Georg Wörner - der Großvater des jetzigen Brauereibesitzers - war einer der neun Kinder des Brauereibesitzers Michael Wörner vom "Erbacher Brauhaus" in Erbach/Odenwald. Im Laufe seiner Lern- und Wanderjahre traf er in Gaustadt auf Monika Müller - eine der vier Töchter - und heiratete sie am 28. Januar 1910. Seit damals hieß nun die Brauerei "Brauerei Wörner" bzw. später "Bürgerbräu Gaustadt".
Im Jahre 1953 übergab Georg Wörner den Betrieb an seine zwei Söhne Theodor und Ludwig.1969 wurde eine neue Brauerei errichtet und in den Folgejahren in drei Baustufen erweitert.
Nach der Eingemeindung von Gaustadt nach Bamberg 1972 wollte man die Sehenswürdigkeiten und Berühmtheiten in das Marketing der Brauerei mit einzubeziehen. Neue Biersorten mit dem Namen Kaiserdom wurden geschaffen; erstmals schenkte man zur Kirchweih 1976 Kaiserdom Pilsener mit großem Erfolg aus.
1978 übernahm Georg Wörner die Brauerei und entschloss sich die Biere nicht nur deutschlandweit zu vertreiben, sondern auch den internationalen Export immer weiter aufzubauen. Heute wird weltweit exportiert, in China und Schweden gibt es Lizenzproduktionen.
Im Sommer 2016 wurde die Klosterbräu übernommen.

Vorderseite
Bürgerbräu
21,00x21,00 mm -- 3,290 g
20,88x20,88 mm -- 3,700 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Bürgerbräu 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Bürgerbräu
20,22 Ø mm -- 4,030 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Bürgerbräu 0,5 Liter Bier

Vorderseite
Bürgerbräu
20,52 Ø mm -- 0,690 g
Rückseite Flaschenpfand
Bürgerbräu Flaschenpfand

 

Brehm Obere Königsstraße
Die markante Ecke in der Häuserflucht der Oberen Königstraße verleiht dem Anwesen recht früh den Hausnamen "Zur Ecke", weshalb die später eingerichtete Braustätte manchmal auch als "Eckenbräu" bezeichnet wird. Bier wird in dem Anwesen wohl erst im 17. Jahrhundert unter dem Büttner und Namensgeber Thomas Brehm angesetzt. Letzter Eigentümer vor der Stillegung ist der Braumeister Adam Sperber. Seine Frau Clara meldet am 6. November 1894 die Brauerei mit der dazu gehörigen Gaststätte bei der Stadt Bamberg ab. Neue Eigentümer werden kurz darauf die Gebrüder Rudolf, Andreas und Thomas Maisel. An der Fortführung des maroden Brauereibetriebs haben sie kein Interesse, denn zur selben Zeit errichten sie an der Moosstraße eine moderne Großbrauerei (Maisel-Bräu).
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite Adam Sperber
Brehm
20,04 mm Ø -- 2,3 g
Rückseite 1 Liter Bier
Brehm 1 Liter Bier


Eckenbüttner Maxplatz 6
Die Brauerei Eckenbüttner war eine der ältesten und traditionsreichsten Braustätten Bambergs. Bereits für das Jahr 1371 ist ein "Malz- und Brauhaus" belegt. Die Namensgebung verweist auf die markante Lage des Hauses an der Ecke des heutigen Maxplatzes. Immer wieder treffen wir deshalb, so wie 1547, auf die Bezeichnung des Anwesens als "Büttnerhaus in der Ecke". Die eigenständige Historie der Brauerei endet am 3. April 1906, als der Eigentümer Michael Frank den Eckenbüttner abmeldet. Das Unternehmen fusioniert mit der Bärenbräu und tritt fortan unter der Bezeichnung "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG" auf.
Die fusionierte Brauerei am Jakobsberg meldet den Braubetrieb am 26. Juli 1919 ab und wird 1920 von der Bamberger Hofbräu gekauft und aufgelassen.
Quelle: www.bamberger-bier.de
Siehe auch Menüpunkt Gasthäuser, Alter Eckenbüttner.

Vorderseite
Eckenbüttner
20,50 mm Ø -- 2,32 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Eckenbüttner 0,5 Liter Bier

 

Einhorn Obere Sandstraße 24
Die Brauerei Einhorn im Sand zählt zweifellos zu den ältesten und traditionsreichsten Braustätten Bambergs. Entsprechend lang ist die Historie des Stammhauses in der Oberen Sandstraße 24, das bereits 1366 als "putnerhaus zum Eychhorn" beschrieben wird. Über die folgenden 600 Jahre bleibt das Anwesen nahezu durchgehend im Besitz von Büttnern und Brauern. 1680 der Büttner Hans Danzel, 1732 ein ehemaliger Eremit. Ab 1767 die Familie Rückel. 1829 beginnt Jakob Schlegel eine Lehre als Büttner und Brauer. Nach seiner Gesellenzeit erwirbt er um 1840 das Brau- und Gasthaus sowie den Felsenkeller auf dem Jakobsberg, Ecke Storchsgasse. Noch weitere drei Generation bleibt das Anwesen im Besitz der Familie Schlegel. Der Braubetrieb endet erst im Jahr 1944.
Quelle ergänzt: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Einhorn
21,80 mm Ø -- 0,97 g
1 Glas Bier Rückseite
Einhorn 1 Glas Bier
Vorderseite Schlegel
Einhorn
21,90 mm Ø -- 0,98 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Einhorn 0,5 Liter Bier


Grüner Wald - Gesellschaftsbrauerei - Genossenschaftsbrauerei Sandstraße
Eine der vielen in der Sandstraße lokalisierten Brauereien ist die Braustätte "Zum Grünen Wald". Die durchgehende Besitzerreihe von Büttnermeistern beginnt im Jahr 1628. Letzter Besitzer ist Joseph Reichert, der am 20. Dezember 1883 unverheiratet verstirbt. Seine Erben veräußern das Anwesen, auch der alt eingesessene Name "Zum Grünwald" geht dabei verloren. Fortan tritt die Braustätte unter dem neuen Namen "Gesellschaftsbrauerei" mit unterschiedlichen Besitzern auf (z.B. Wagner, Roth, Weiß, Bauer, Dressel und GmbH). 1911 erhält die Braustätte erneut eine neue Organisationsstruktur und den Namen "Genossenschaftsbrauerei für Bamberg und Umgebung GmbH". Die Betriebsschließung erfolgt im Jahr 1915.
Quelle ergänzt: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Weiss
Weiss
17,47 mm Ø -- 2,424 g
Rückseite
0,5 Liter Bier
Weiss 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Genossenschaftsbrauerei
Genossenschaftsbrauerei
21,30 mm Ø -- 1,94 g
Rückseite
1 Glas Bier
Genossenschaftsbrauerei 1 Glas Bier

 

Fässla Obere Königsstraße 21
Das "Fässla" in der Oberen Königstraße 21 zählt neben der gegenüber liegenden Brauerei "Spezial" zur letzten Braustätte am ehemaligen Steinweg. Der Name weist auf die enge Verbindung zwischen Büttner- und Brauhandwerk hin. Es ist wohl der Büttnermeister Johann Kauer, der das Anwesen 1649 erwirbt und eine Braustätte einrichtet. Um 1796 taucht der Name "Schwanen- und Fässleinswirtshaus" auf. 1767 erwirbt der Stadtrat Josef Mang die Brauerei. 1810 ersteigert Nikolaus Knoblach das Anwesen, das in den 1820er Jahren durch einen großen Brand der Häuserreihe eingeäschert wird.
Weitere Besitzer waren ab 1824 Heinrich Leicht, ab 1851 Kunegunda Prätorius, ab 1857 Heinrich und dann Sebastian Leicht. Ihnen folgt Paul Lutz.
Heute wird das "Fässla" von der Familie Kalb betrieben, der die Brauerei 1978 gepachtet und später gekauft hat.
Quelle ergänzt: www.bamberger-bier.de

Vorderseite Paul Lutz
Fässla
25,50 mm Ø -- 4,096 g
25,41 mm Ø -- 3,860 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Fässla 0,5 Liter Bier


Heller - Schlenkerla Dominikanerstraße 6
Das Schlenkerla wurde 1405 urkundlich erstmals erwähnt. Die Familie Heller (1767 - 1836) gab der Brauerei den Namen.
Die Bezeichnung Schlenkerla geht angeblich auf den ehemaligen Wirt Andreas Graser (1877 - 1906) zurück, der der Legende zufolge beim Laufen aufgrund eines Unfalles (ihn überfuhr ein Pferdefuhrwerk und brach ihm die Hüfte) mit den Armen "schlenkerte". Sein daraus resultierender fränkischer Spottname "Schlenkerla" übertrug sich im Laufe der Zeit auf die Gaststätte. Seit 1866 ist die Familie Graser/Trum Eigentümer der Brauerei und der Gaststätte.
Weitergehende Hinweise unter Hausgeschichte des Schlenkerla.

Vorderseite Hellerbräu
Schlenkerla
20,49 mm Ø -- 2,17 g
Rückseite 1 Glas Bier
Schlenkerla 1 Glas Bier

 

Kaiserwirt Mittlerer Kaulberg
Das heutige Anwesen trägt ursprünglich die Hausbezeichnung "Zum Doppeladler", dessen Besitzer 1719 Hans Georg Dittmann ist. Der Hausname geht jedoch verloren, als Hans Georg Kaiser Eigentümer wird und 1732 ein Gasthaus einrichtet. Er gibt der Braustätte ihren Namen. Im Jahr 1764 ersteht der Büttner Simon Dotterweich das Kaiserwirtshaus, dessen Familie für die folgenden sechs Generationen fast durchgängig im Besitz der Brauerei bleiben wird. Zuletzt wird das Anwesen von den Brüdern Richard und Sebastian Doppel betrieben. Die Brautätigkeit im Kaiserwirt endet 1945: Zuerst erleidet der "Kaiserwirts-Keller" schwere Schäden durch einen amerikanischen Luftangriff. Am 13. April werden auch das Gast- und das Brauhaus am Mittleren Kaulberg schwer beschädigt, diesmal durch Artilleriebeschuss.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Kaiserwirt
20,32 mm Ø -- 2,238 g
Rückseite 1 Glas Bier
Kaiserwirt 1 Glas Bier


Keesmann Wunderburg 5
Ursprünglich war dort eine Metzgerei mit Gastwirtschaft beheimatet. 1867 erweiterte der Metzger und Braumeister Georg Keesmann den Betrieb um eine eigene Brauerei. Die Brauerei befindet auch heute noch im Familienbesitz.

Vorderseite
Keesmann
25,42 mm Ø -- 1,41 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Keesmann
Vorderseite
Keesmann
25,71 mm -- 1,41 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Keesmann

Vorderseite
Keesmann
25,43 Ø mm -- 3,76 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Keesmann
Vorderseite
Keesmann
25,48 mm -- 4,14 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Keesmann

 

Kleebaum Unterer Kaulberg 7
Erstmalige Hinweise auf eine gastronomische Nutzung finden sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts, als der Kleebaumswirt Valentin Rudel das Anwesen besitzt. 1836 kommt das Anwesen in den Besitz der Familie Müller, die den "Kleebaum" bis zum Ende der Brautätigkeit betreibt. Um 1900 Franz Müller. Als letzter Braumeister ist Rudolf Müller belegt, der 1943 den letzten Sud ansetzt. Am 22. Februar 1945 werden die Brauerei im Hinterhaus und der herrliche barocke Vorderbau, in dem Gastwirtschaft und Wohnräume untergebracht sind, durch alliierte Luftbombardements schwer beschädigt. Mit dieser Zerstörung verliert Bamberg nicht nur eine der angesehensten Brauereien, sondern auch eines der schönsten Bürgerhäuser der Stadt.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite F. Müller
Kleebaum
22,35 mm Ø -- 2,65 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Kleebaum 0,5 Liter Bier

Vorderseite F. Müller
Kleebaum
22,47x20,48 mm -- 2,31 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Kleebaum 0,5 Liter Bier
Vorderseite F. Müller
Kleebaum
22,48x20,49 mm -- 2,88 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Kleebaum 0,5 Liter Bier

 

Klosterbräu Obere Mühlbrücke 1-3
Die Brauerei wurde im Jahr 1333 erstmals urkundlich erwähnt. 1533 folgte die Einrichtung als "Fürstbischöfliches Braunbierhaus". Bis 1790 blieb die Brauerei bis zum Verkauf in fürstbischöflichem Besitz. Erwerber war Andreas Behr, dem Sauer folgte.
1851 wurde die Brauerei von dem Apothekersohn Peter Braun aus Kitzingen erworben. Zur Erinnerung an das nahe gelegene Franziskanerkloster wählte dieser den Namen "Klosterbräu" für die Braustätte. Bis zum Sommer 2016 war das Brauhaus im Familienbesitz (1883 Matthaeus Braun, 1911 Hans Braun, 1963 Matthäus Braun und Anne-Rose Braun-Schröder). Im Sommer 2016 übernahm Georg Wörner (Bürgerbräu/Kaiserdom-Brauerei) das Brauhaus.

Vorderseite
Klosterbräu
24,3 mm -- 1,250 g
Rückseite 1 Liter Bier
Klosterbräu 1 Liter Bier
Vorderseite
Klosterbräu
24,6 Ø mm -- 1,23 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Klosterbräu 0,5 Liter Bier

Pfandmarke
0,20 Mark grün Vorderseite
Klosterbräu 0,20 Mark
23,2x23,2 mm -- 0,837 g

0,20 Mark grün Rückseite
Klosterbräu 0,20 Mark
Pfandmarke
0,30 Mark blau Vorderseite
Klosterbräu 0,30 Mark
22,7x22,7 mm -- 0,71 g

0,30 Mark blau Rückseite
Klosterbräu 0,30 Mark

Pfandmarke
1,00 Mark rot Vorderseite
Klosterbräu 1,00 Mark
23,1x23,1 mm -- 0,649 g

1,00 Mark rot Rückseite
Klosterbräu 1,00 Mark
Pfandmarke
6,00 Mark gelb Vorderseite
Klosterbräu 6,00 Mark
23,1x23,1 mm -- 0,80 g

6,00 Mark gelb Rückseite
Klosterbräu 6,00 Mark

 

Mahr Wunderburg 10
Die Ursprünge der heutigen Brauerei Mahr im Stadtteil Wunderburg reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Um 1602 wird ein Gasthof mit Brauhaus erwähnt, der nach dem Flurnamen als "Ziegelhütte" bezeichnet wird. Im 30-jährigen Krieg wird die Braustätte erheblich zerstört und wohl 1683 an seinem heutigen Standort wiederaufgebaut. In Anspielung auf die ehemalige Ziegelhütte trägt die Brauerei bis 1900 den Namen "Zum Brenner". Der heutige Name der Braustätte geht auf den Erwerb durch Karl Mahr im Jahr 1840 zurück.
Seit 1895 befindet sich die "Mahrs Bräu" im Besitz der Familie Michel.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Mahr
24,2 mm -- 1,11 g
Rückseite 1 Liter Bier
Mahr 1 Liter Bier
Vorderseite
Mahr
24,21 mm -- 2,79 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Mahr 0,5 Liter Bier

Vorderseite
Mahr
23,93 Ø mm -- 3,34 g
Rückseite 1 Liter Bier
Mahr 1 Liter Bier

Vorderseite
Mahr
50x80 mm - Karton
Verkauf seit Herbst 2016
 

Maisel Moosstraße 46
Die Brauerei befand sich unter verschiedenen Besitzern/Namen - Brehm, Dütsch, Sperber - bis 1908 in der Königsstraße 38. 1894 übernahmen die Brüder Rudolf, Andreas und Thomas Maisel die Brauerei unter ihrem Namen. Die Abkömmlinge einer bekannten fränkischen Brauerfamilie erwerben an der damals noch weit vom Stadtzentrum entfernten Moosstraße ein riesiges Grundstück (22.000 m²) und beginnen mit dem Aufbau einer neuen Großbrauerei. In den folgenden Monaten entstehen die stolzen Backsteingebäude der "Gebrüder Maisel". Bis ins Jahr 2000 bleibt die Braustätte im Besitz der Familie Maisel, ehe das Unternehmen veräußert wird. Im Sommer 2008 meldet es Insolvenz an.

Vorderseite
Maisel
23,96 mm Ø -- 3,5 g
Rückseite 1 Liter Bier
Maisel 1 Liter Bier

Vorderseite
Maisel
24,32 mm Ø -- 7,22 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite mit Ziffer 17
Maisel
Vorderseite
Maisel
20,98 mm Ø -- 4,2 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Maisel


Michaelsberg Michelsberg 10f
Das Benediktinerkloster auf dem Michaelsberg wurde 1015 gegründet. Das Kloster erhielt 1122 eine Klosterbrauerei. Im Zuge der Säkularisation wird das Kloster 1802/03 aufgelöst und der städtischen Bürgerspitalstiftung übertragen. Die Brauerei blieb erhalten und wurde an private Braumeister verpachtet.
Im Oktober 1899 beginnt die Ära der Familie Peßler, als der Landwirtssohn Georg Peßler aus Hundshof die Wirtschaftsgebäude anmietet. Nach dessen Tod übernehmen seine beiden Söhne Georg und Michael Peßler den Betrieb. 1968 endet die mehrhundertjährige Brautätigkeit auf dem Michaelsberg.
Seit 1979 befindet sich in der Brauereiräumen das Fränkische Brauereimuseum.

Vorderseite
Michaelsberg
19,26 mm Ø -- 2,19 g
Rückseite 1 Krug Bier
Michaelsberg 1 Krug Bier

 
Vorderseite
Michaelsberg
24,01 mm Ø -- 0,98 g
Rückseite 0,5 Ltr. Haustrunk
Michaelsberg 0,5 Liter Haustrunk
Vorderseite
Michaelsberg
23,96 mm Ø -- 2,86 g
Rückseite 0,5 Ltr. Haustrunk
Michaelsberg 0,5 Liter Haustrunk

Vorderseite
Michaelsberg
24,34 mm -- 1,02 g
Rückseite 0,5 Ltr. Lagerbier
Michaelsberg 0,5 Liter Lagerbier
Vorderseite
Michaelsberg
26,30 mm Ø -- 3,55 g
Rückseite 0,5 Ltr. Bockbier
Michaelsberg 0,5 Liter Bockbier

Vorderseite
Michaelsberg
21,18 mm -- 3,52 g
Rückseite 0,5 Ltr. Bier
Michaelsberg 0,5 Liter Bier
Vorderseite
Michaelsberg
23,97 mm Ø -- 3,32 g
Rückseite 0,5 Ltr. Bier
Michaelsberg 0,5 Liter Bier

 
Murrmann Jakobsberg 7 - 11
Die Brauerei Murrmann erstreckte sich ursprünglich über die drei benachbarten Grundstücke Jakobsberg 7, 9 und 11. Auf dem Gelände befand sich auch der dazu gehörige Felsenkeller mit einer Sommerwirtschaft, deren Garten mit einem großen Baumbestand einen schönen Blick zur Altenburg bot. Gründer und Namensgeber der Braustätte ist wohl der fürstliche Büttner Franz Kaspar Murrmann. Über vier Generationen gehört das Anwesen der Familie Reinlein, ehe Johann Baptist Rippstein das Anwesen erwirbt. Nach 1918 ruht der Braubetrieb für einige Jahre. In dieser Zeit überlässt er dem Luftfahrtpionier Willy Messerschmitt Teile seines Grundstücks zur Konstruktion von Flugzeugen. Mit dem Tod des Brauers 1935 endet die Brautätigkeit für immer.
Quelle: www.bamberger-bier.de
Siehe auch Menüpunkt Weitere, B.R.

Vorderseite
Murrmann
20,83 mm Ø -- 2,04 g
Rückseite Flaschenpfand
Murrmann Flaschenpfand

Polarbär Judenstraße 7
Zu den bekanntesten Braustätten der Stadt gehörte lange Zeit die Brauerei Polarbär - bei Einheimischen besser bekannt unter der mundartlichen Bezeichnung "Bollabär". Vermutlich ist es Hans Keck (1599), der als "Büttner zum Schwarzen Adler" erstmalig Bier ansetzt. Das letzte Kapitel in der Braugeschichte des Unternehmens schreibt Rudolf Diebitsch, der das Anwesen am 1. April 1912 erwirbt. Er verlegt die Braustätte auf den Stephansberg und arbeitet beharrlich an der Vergrößerung seiner Brauerei. Der große Clou gelingt ihm im März 1935, als er die in Konkurs geratene Blaulöwenbräu übernimmt. In der Folgezeit führt er die Braustätte unter der Bezeichnung "Polarbär- und Blaulöwenbräu" fort. Siehe auch unter Löwenbräu.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Polarbär
22,29 mm -- 2,69 g
Rückseite 1 Glas Bier
 Polarbär 1 Glas Bier

 
Riegelhof Concordiastraße 11
Das Anwesen Concordiastraße 11 ist aus kulturhistorischer Sicht äußerst interessant. Um 1365 beherbergt es ein "Nunnenhaus" des Tertiarier-Ordens. Die darin lebenden Klosterschwestern streben eine klösterliche Abschottung an und erwerben bis 1505 fünf Nachbargrundstücke. Der Betrieb eines Brauhauses ist ab 1718 nachweisbar. Hans Schwarz, Büttner aus Unterlauter, wird neuer Besitzer und bittet das Domkapitel, die ihm bereits für den Kaulberg erteilte Brau- und Schankgerechtigkeit auf den Riegelhof verlegen zu dürfen. Die letzte Ära der Brauerei beginnt 1897 mit dem Braumeister Nikolaus Guth. Ab 1930 verpachtet er den Riegelhof an den 27-jährigen Braumeister Otto Gabold. 1953 endet die Brautätigkeit für immer.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite Otto Gabold
Riegelhof
20,40 mm -- 2,769 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Riegelhof 0,5 Liter Bier

Röckelein Laurenzistraße 30
Die Ursprünge der Brauerei Röckelein am Unteren Kaulberg reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Der Büttner Lorenz Linz wird 1592 zu einer Haftstrafe verurteilt wird, weil er ohne Erlaubnis der Grundherrschaft eine Brauerei errichtet hat. Des weiteren erhält er die Auflage, das Brauhaus abzureißen, was offensichtlich unterbleibt. Als Namensgeber der Brauerei gilt der Büttner Johann Röckelein. Er erwirbt die Braustätte im Jahr 1775 und betreibt diese nachweislich bis 1824. Im Jahr 1892 geht der Besitz an die Familie Papsthart über. Diese führt die Brauerei bis zur Betriebsaufgabe im Jahr 1968.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite J R
Röckelein
22,10 mm Ø -- 2,58 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Röckelein
Vorderseite J R
Röckelein
22,31 mm Ø -- 2,63 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite Wertmarke
Röckelein

Vorderseite J R
Röckelein
22,35 mm Ø -- 2,85 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite Wertmarke
Röckelein

 

Spezialbräu Obere Königstraße 10
Bereits seit über 475 Jahren wird hier am ehemaligen Steinweg, einer alten, überregional bedeutenden Handelsstraße, Bier gebraut. Eine der letzten von zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Straße noch nachweisbaren 22 Brauereien ist die Brauerei Spezial. Als Begründer der Braustätte gilt nach einer Urkunde aus dem Jahr 1536 der Büttner Linhard Großkopf, dessen Familie zu dieser Zeit noch mehrere weitere Braustätten am Steinweg besitzt. Der Name "Spezial" taucht erstmals in Verbindung mit dem ehemaligen Besitzer Nikolas Delscher auf, der "Spicial genannt, eyn Bräuer und auch Büttner gewesten ist". Er betreibt die Brauereigaststätte von 1631 bis zu seinem Tod im Jahr 1664. Seit 1898 ist die Brauerei Spezial im Besitz der Familie Merz. Der Braumeister Christian Merz führt das Unternehmen also bereits in der 4. Generation.

Vorderseite
Spezialbräu
20,38 mm Ø -- 2,37 g
Rückseite 1 Liter Bier
Spezialbräu 1 Liter Bier


Storchenbräu Austraße 33
Hinter der barocken Fassade des Anwesens Austraße 33 verbirgt sich wohl eine der ältesten Braustätten Bambergs. Bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1475 gehört das Haus „Zum Storchen“ dem Büttner Clas Lodmann. Mit seiner Frau Gerhaus verpfändet er am 11. November 1485 das gesamte Anwesen für eine Lieferung Gerste. Es ist anzunehmen, dass die nicht unerhebliche Menge an Gerste zur Malzherstellung verwendet wurde. Das letzte Kapitel der Braustätte beginnt 1864, als sich die Witwe Margarethe Bauernschmitt mit Georg Büttinger verheiratet. Im Jahr 1901 übernimmt der gemeinsame Sohn Karl Büttinger die Führung der Brauerei und leitet diese bis zur Stilllegung im Jahr 1918.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite
Storchbräu
ca. 28,00 mm -- ca. 6,0 g
Rückseite 1 Glas Bier
Stprchenbräu 1 Glas Bier

 

Weiße Taube Zinkenwörth 17-19
Anders als die meisten anderen Braustätten Bambergs ist die "Weiße Taube" völlig aus dem Stadtbild verschwunden. Der Beginn der Brautätigkeit setzt wohl im Jahr 1588 ein, als der Büttner Hans Forster einen Neubau errichtet. Die letzte Ära der Brauerei beginnt um 1895 mit der Übernahme durch Andreas Burkard. In der Folgezeit baut er die "Weißtaubenbräu" zu einem industriellen Großbetrieb aus und erweitert das Unternehmen erheblich. Auf dem Höhepunkt seines unternehmerischen Schaffens verkauft er den Betrieb an Johann Lieblein und dessen Sohn. Als eine der wenigen Bamberger Braustätten bietet die Weißtaubenbräu ein Weizenbier an. Aber schon 1916 wird das Bier mangels geeigneter Arbeitskräfte nicht mehr hergestellt.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Vorderseite Andr. Burkard
Weiße Taube
18,26 mm Ø -- 1,62 g
Rückseite 1 Krug Bier
Weiße Taube1 Krug Bier


Wilde Rose Keßlerstraße 7 (Brauerei und Gasthaus) und Oberer Stephansberg 49 (Keller)
Seit 1600 befindet sich hier die Brauerei zur Rose unter den verschiedensten Besitzern (Johann Knauer, August Reinlein, Johann Wenzel und Michael Röckelein).
1851 erwirbt Johann Baptist Leicht aus Gaustadt das Anwesen samt Felsenkeller am Oberen Stephansberg. Nach der Übernahme durch Martin Leicht 1857 wird der Name in Wilde Rose geändert. Die Brauerei bleibt bis 1893 im Besitz der Familie Leicht (J.M.Leicht, Kordula Leicht danach Lenz & Schwarzenberger und Karl Geiger). Noch heute trägt der beliebte "Wilde Rose-Keller" auf dem Stephansberg den Namen "Leichts-Keller".
1901 beginnt die Ära der Familie Häfner. Nach dem Tod der Witwe Häfner heiratet deren Tochter Kunigunda im Jahr 1941 den aus Peulendorf stammenden Brauer Johann Konrad (Josef Häfner, Meta Häfner, Meta Konrad und Arnulf Konrad).
Trotz Kriegszerstörung beginnt 1953 die Wiedereröffnung der Gaststätte und der Braustätte. Der Gasthof wird nach dem Wiederaufbau 1962 verpachtet. Der Braubetrieb wird 1971 eingestellt.
Seit 2004 wird der Gasthof von der Enkelin Andrea Konrad geleitet.

Vorderseite J. M. Leicht
J.M. Leicht
20,52 mm Ø -- 2,63 g
Rückseite 1 Liter Bier
J.M. Leicht 1 Liter Bier
Vorderseite J. M. Leicht
J.M. Leicht
17,69 mm Ø -- 1,38 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
J.M. Leicht 1 Liter Bier

 
Vorderseite M. L. Martin Leicht
Martin Leicht
20,74 mm Ø -- 2,39 g
Verwendungszweck: unklar.
Rückseite mit "6"
Martin Leicht

Vorderseite Karl Geiger
Karl Geiger
23,45 mm Ø -- 4,17 g
Rückseite 1 Liter Bier
Karl Geiger 1 Liter Bier
Vorderseite Carl Geiger
Carl Geiger
21,88 mm -- 2,62 g
Rückseite 1 Liter Bier
Carl Geiger 1 Liter Bier

Vorderseite Joseph Häfner
Wilde Rose
23,62 mm Ø -- 3,16 g
Verwendungszweck: unklar.
Rückseite
Wilde Rose

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Gasthäuser


Alter Eckenbüttner Maxplatz 6
Nach Aufgabe der Brauerei Eckenbüttner 1906 betreibt Ambros Geldner die Gaststätte weiter, die auch noch in den 1960er Jahren als Gasthof und Metzgerei betrieben wurde.

Vorderseite A. Geldner
Geldner
20,3 mm -- 2,81 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Geldner 0,5 Liter Bier

Bahnhof-Wirtschaft Ludwigstraße 6


Vorderseite 12 Bier
Bahnhof-Wirtschaft
30,28 mm Ø -- 5,96 g
Rückseite
Bahnhof-Wirtschaft 12 Bier

Cafe Michelsberg Michelsberg 10e

Vorderseite
Cafe Michelsberg
21,97 mm Ø -- 2,46 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Cafe Michelsberg 0,5 Liter  Bier

 
Haas-Säle Obere Sandstraße 7
Die Haas Säle sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil des Bamberger Stadtbildes. 1360 wurde das Haus erstmals erwähnt, damals waren es noch zwei Gebäude: das "Haus zum Kolben" und das "Haus zum güldenen Ochsen". Im frühen 17. Jahrhundert wurden die beiden Häuser vereinigt und dienten zunächst adeligen Familien als Residenz und später den Bamberger Fürstbischöfen als Domherrenhof.
1883 wurde das Gebäude von dem Kaufmann Joseph Haas erworben, dessen Namen es bis heute trägt. Zu dieser Zeit wurde ein Café eingerichtet, auf der Terrasse entstand ein zweistöckiger Musikpavillon, im Jahr 1895 kam noch eine Kegelbahn dazu. Im 20. Jahrhundert wurden die Räume als Kino, Gaststätte Tanzschule und später als Billardsäle genutzt, bevor im Jahr 2000 die Haas Säle in ihrer heutigen Form entstanden.

Vorderseite
Haas-Säle
22,34 mm -- 2,61 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Haas-Säle 0,5 Liter  Bier

Heerlein Wildensorger Hauptstraße 57
Der Landgasthof Heerlein wurde 1908 von der Familie Heerlein übernommen. Einer der Vorbesitzer war L. Baier. Der damalige Name des Lokals ist zur Zeit nicht bekannt.

Vorderseite L. Baier
Baier
20,54 mm Ø -- 2,22 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Baier 0,5 Liter Bier

Im Krug zum grünen Kranze Urbanstraße 6
Das Gasthaus wurde in den 1920er Jahren als Vereinsgaststätte des Fußballvereins FV 1912 - heute Stadiongelände - erwähnt. Bis Ende der 1950er Jahre wurde das Gasthaus unter diesem Namen betrieben. 1960 bereits Schweizerhaus. Jetzt Ristorante Fellini.

Vorderseite
Im Krug
25,22 mm Ø -- 1,30 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Im Krug 0,5 Liter Bier

 
Nicklaus Nürnberger Str. 181

Vorderseite Jacob Käs
Käs
21,3 mm Ø -- 2,32 g
Rückseite 1 Glas Bier
Käs 1 Glas Bier

Würzburger Weinstuben Zinkenwörth 6

Vorderseite L H Held
Held
20,59 mm Ø -- 1,70 g
Rückseite 1 Glas Bier
Held 1 Glas Bier
Vorderseite H Held
Held
20,58 mm Ø -- 2,06 g
Rückseite 1 Glas Bier
Held 1 Glas Bier

Vorderseite L H Held
Held
20,6 mm Ø -- 2,23 g
Rückseite 1 Glas Bier
Held 1 Glas Bier

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Brauereien Umland


Bürgerbräu Hallstadt
Die Brauerei wurde zwischen 1866 und 1960 betrieben.

Vorderseite
Bürgerbräu Hallstadt
21,64x21,64 mm -- 2,42 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Bürgerbräu Hallstadt 0,5 Liter Bier


Leicht, Kemmern
Die Brauerei wurde zwischen 1870 und 1985 betrieben. Der Landgasthof besteht weiterhin.

Vorderseite
Leicht
20,2 mm Ø -- ca. 2,00 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Leicht 0,5 Liter Bier

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Firmen


Mechanische Baumwoll-Spinnerei & Weberei (ERBA) Gaustadt
Die Firma wurde 1858 gegründet. 1890 Gründung einer Weberei in Zeil am Main. 1927 erfolgte die Fusion einiger fränkischer Firmen zur Baumwollindustrie Erlangen-Bamberg AG mit der Hauptverwaltung in Erlangen. Werke waren in Erlangen, Bamberg-Gaustadt, Zeil, Schwarzenbach am Wald und Wangen im Allgäu. Nach finanziellen Schwierigkeiten Konkurs Ende 1992.
Auf dem Gelände der aufgelassenen Firma befindet sich heute der Park aus der Landesgartenschau, Universitätsbauten, Moderne Wohnhäuser. Von der früheren Fabrik ist bis heute das Wasserkraftwerk und die Wohnhäuser an der Gaustadter Hauptstraße vorhanden.

Vorderseite
Erba
20,22 mm Ø -- 1,79 g
Rückseite
Erba Bier
Vorderseite
Erba Flaschenpfand
25,55 mm -- 1,33 g
Rückseite Flaschenpfand
Erba Flaschenpfand

Schaeffler Magazin-/Jäckstraße gegründet
Das Gelände der Mechanischen Seilerwarenfabrik (1885 - 1963) wurde 1964 von der Firma Schaeffler, Teppichhersteller, Automobilzulieferer - heute IDEAL Automotive GmbH, übernommen. 1994 Inbetriebnahme des Werkes in Burgebrach der Schaeffler Teppichboden GmbH. Das Werksgelände in Bamberg wird zur Zeit (2014/2015) in ein neues Wohngebiet umgestaltet. Eine neue Straße "Alte Seilerei" erinnert an die Seilerwarenfabrik.

Vorderseite
Schaeffler
21,02 mm Ø -- 3,9 g
Rückseite Pfandmarke
Schaeffler Pfandmarke

 
Tron Schuhfabrik Hartmannstraße 7
Die Schuhfabrik Neuburger in der Hartmannstraße 7 wurde 1938 arisiert und erhielt dann den Namen Walter Tron AG.
In einem Wiedergutmachungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg erhielten die Altbesitzer Siegmund Buxbaum und die Erben 60 v.H. des Aktienkapitals zurück und einen Sitz im Vorstand. Die Schuhfabrik "Walter Tron AG" wurde im Jahre 1949 daraufhin in "Neuburger - Tron AG Schuhfabrik Bamberg" umbenannt. 1952 ließen sich die Alteigentümer ausbezahlen. Die Schuhfabrik wurde erneut in "Walter Tron AG" umbenannt und dann 1958 in eine Einzelfirma umgewandelt. Die Firma ging später in die Alpha Schuhe AG über. Die Produktion wurde 1994 eingestellt.


Vorderseite
Tron
ca. 25,1 mm Ø -- 3,89 g
Rückseite
Tron Bier


Die Rückseite entspricht in Größe und Ausführung der Kleingeldersatzmarke der Firma Tron - siehe Notgeld Firmen.

Weyermann Malzfabrik Brennerstraße 17 -19
Am 04.10.1879 gründet Johann Baptist Weyermann eine Malzrösterei unter dem Namen seines Vaters Michael (Getreidehändler) im Anwesen seiner Schwiegereltern in der Laurenzistraße 28. Produziert werden Malzkaffee und verschiedene Sorten Fruchtkaffee. Der Bau einer Farbmalzbrennerei noch in der Laurenzistraße 28 wird nicht durchgeführt.
Johann Baptist erwirbt stattdessen im Frühjahr 1888 Grund und Boden jenseits der Bahnlinie und beschließt den schrittweisen Aufbau einer Spezialmalzfabrik am neuen Standort Memmelsdorfer Straße/Brennerstraße. Dort wird in den nächsten Jahren intensiv gebaut und eine noch heute das Stadtbild prägende Fabrik errichtet (jetzt unter Denkmalschutz).
Ab 1902 wird Röst- bzw. Farbmalzes zur Herstellung des Farbebieres Sinamar gefertigt. Das Weyermann´sche Farbebier wird zunächst bei den Bamberger Brauereien Keesmann und Maisel im Lohnbrauverfahren eingebraut, dann in der Oberen Königstraße, wo eine Firma "Johann Baptist Weyermann Farbmalzbierbrauerei" eingerichtet wird. Da die Produktion von Farbebier 1903 in Bayern verboten wird, lagert Johann Baptist diesen lukrativen Produktionsbereich kurzerhand ins preußische "Ausland" aus und verlegt die in Bamberg in der Oberen Königstraße 21 operierende "Farbebierbrauerei Johann Baptist Weyermann" nach Potsdam. Unter der Adresse "Am Kanal 4a" pachtet er von der Brauerfamilie Lamm eine Brauerei, um dort bis 1945 Farbebier zu produzieren.
1945 wird das Verwaltungsgebäude in Bamberg durch Bomben beschädigt. Auch der Betrieb in Potsdam wird durch Bomben schwer beschädigt und wird aufgegeben. Die ehemalige "Farbebierbrauerei Johann Baptist Weyermann", Potsdam wird in Bamberg unter dem Namen "Heinz Weyermann Farbmalzbierbrauerei OHG" am 12. Mai 1948 neu gegründet.
Durch Erwerb und Integration des Unternehmens "Main Malz KG Meißner & Sohn" im Jahr 2001 gelingt es, die gestiegene Nachfrage nach Pilsner Braumalz zu befriedigen. Durch die ideale Lage am Haßfurter Hafen sind nun auch direkte Ver- und Entladungen per Schiff möglich.
Zum 17. Januar 2005 übernimmt Weyermann Malz das ehemalige Mittelberger Lagerhaus in Leesau bei Thurnau. Dieses verfügt über eine Lagerkapazität von 15.000 t Getreide.
Die Firma ist seit ihrer Gründung ein Familienbetrieb.

Vorderseite
Weyermann
24,08 mm Ø -- 4,23 g
Rückseite 1 Liter Bier
Weyermann 1 Liter Bier
Vorderseite
Weyermann
17,9 mm Ø -- 1,97 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Weyermann 0,5 Liter Bier

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Vereine


Almrausch
Der Trachtenverein wurde 1914 in Bamberg gegründet. Seit 1935 besitzt der Trachtenverein ein Vereinsheim kurz vor Amlingstadt.

Vorderseite
Almrausch für
21,24 mm Ø -- 0,858 g
Rückseite 1 Liter Bier
Almrausch für 1 Liter Bier

D'Loisachtaler Bamberg
Der Trachtenverein wurde 1951 gegründet und im Oktober 2013 aufgelöst.
Die Biermarken wurden je nach Bedarf für 0,5 oder 1 Liter Bier ausgegeben.

Vorderseite
Loissachtaler für
21,09 mm Ø -- 0,92 g
Rückseite 0,5/1 Liter Bier
Loissachtaler für Bier
Vorderseite
Loissachtaler für
21,08 mm Ø -- 1,94 g
Rückseite 0,5/1 Liter Bier
Loissachtaler für Bier

Tennis-Club
Am 17.6.1882 wurde der TC Bamberg als VELOCIPED-CLUB BAMBERG (Radsportclub) gegründet. Bereits 2 Jahre nach der Gründung war auf der Hainwiese eine 400 Meter lange und 5 - 6 Meter breite Radrennbahn fertig auf der hochkarätige Rennen ausgetragen wurden.
Als das Fahrrad an Bedeutung verlor widmete sich der Club ab 1908 dem TENNISSPORT. Man baute schon bald die ersten 2 Plätze und die mehr als 100-jährige Geschichte des TENNIS-CLUB BAMBERG begann.

Vorderseite
Tennisklub
23,17 mm Ø -- 2,39 g
Verwendungszweck: unklar
Rückseite
Tennisklub

 
TVB 1860
Der Turnverein hatte seine Sportanlage mit Vereinsheim in der Eichendorffstraße 19.
2005 beschlossen die beiden Traditionsvereine VfL Tb Jahn 1888 Bamberg e.V. und TV 1860 Bamberg e.V., zu fusionieren. Der neue Verein Turn- und Sportgemeinschaft 2005 Bamberg e.V., oder kurz TSG 05 Bamberg ist an der Galgenfuhr beheimatet.
Die ehemalige Sportanlage des TVB 1860 ist heute eine neue Wohnsiedlung.

Vorderseite
TVB 1860
25,75 mm Ø -- 5,27 g
Rückseite 1 Liter Bier
TVB 1860 1 Liter Bier

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Weitere

Die hier gezeigten Wertmarken können zur Zeit keiner Brauerei oder Gastwirtschaft zugeordnet werden. Für Hinweise und Tipps sind wir dankbar.

Im Bären
Nach Auflassung der Bärenbräu in der Langen Straße 23 ist 1901 ein Gasthaus zum Bären an dieser Adresse nachgewiesen. 1926 existiert die Gaststätte nicht mehr, da dann das Anwesen schon von der Bayerischen Milchversorgung verwendet wurde.

Vorderseite Im Bären
Baeren
19,34 mm Ø -- 2,004 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
Baren 0,5 Liter Bier

B.R.
Die sichere Zuordnung ist bisher nicht möglich. Möglich wäre:
  • Baptist Rippstein, Brauerei Murrmann, oder
  • Baptist Reinlein, Brauerei Mohrenpeter.

Vorderseite B.R.
B.R.
20,56 mm -- 2,37 g
Rückseite 0,5 Liter Bier
B.R. 0,5 Liter Bier

 
A. Deininger

Vorderseite A. Deininger
Deininger
19,88 mm Ø -- 2,082 g
Nicht deckungsgleich mit der
folgenden Wertmarke (Inschrift).
Rückseite 0,5 Liter Bier
Deininger 0,5 Liter Bier
Vorderseite A. Deininger
Deininger
20,00 mm Ø -- 2,224 g
Nicht deckungsgleich mit der
vorhergehenden Wertmarke (Inschrift).
Rückseite 0,5 Liter Bier
Deininger 0,5 Liter Bier


J. S.

Vorderseite J S
Sponsel
23,51 mm Ø -- 3,35 g
Rückseite 1 Liter Bier
Sponsel 1 Liter Bier

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© Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein e.V.
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