Weitere Belege rund um Bamberg 1890 - 1950

Letzte Änderung dieser Seite: 11.01.2020
Hier wollen wir Zug um Zug Belege mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Jeder Sammlerfreund ist aufgerufen entsprechende Dokumente oder Scans beizusteuern.
Sofern die Belege besondere Stempel enthalten siehe unter Poststempel.

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Telephon-Nachricht 1890 Kaserne 1895 Vereinsgründung 1900 Störungsmeldung Telegraphie 1903

Lehrerseminar 1907 Landsturm 1916 Regierung in Bamberg 1919 Tod Heinrich II. 1924

23 Hauptversammlung bayerischer Lehrer 1925 Erstfahrt Hindenburg 1936 Tag der Dt. Kunst 1938

Lebenszeichenkarten 1943 - 1945 Hilfspakete 1943, 1947, 1948

Telephon-Nachricht 1890


Telephon-Nachricht
Vorderseite
Telephon-Nachricht
Rückseite mit Dienstsiegel
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Kaserne des Kgl. bayerischen 5. Infanterie-Regiments 1895 - 1897

Amtliche Postkarte - Bayern, P 38, Druckdatum 92 - auf der Rückseite bedruckt.

Kaserne
Vorderseite

Frech-Nr.: PP 7 F 4 (Z)
Bisher lagen uns Karten aus den Jahren 1895 und 1897 vor.










Rückseite (rechts - vergrößert)
Infanterist und 3 Ansichten der Kaserne.
Die Kaserne in Bamberg, Pödeldorfer Straße, ist heute Sitz des
Präsidiums der Bayerischen Bereitschaftspolizei.
Kaserne
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Einladung zu einer Vereinsgründung 1900

Amtliche Postkarte - Bayern, P 49/01, Druckdatum 00 - auf der Rückseite bedruckt.

Vereinsgründung
Vorderseite
Vereinsgründung
Rückseite
Einer der Unterzeichner war Dr. Bindel.
Karl Bindel wurde am 9. Februar 1857 in Speyer geboren. Nach einer Tätigkeit als Lehrer in Kronach wurde er 1891 Lehrer am Neuen Gymnasium in Bamberg (heutiges Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg). Von 1895 bis zu seinem Tod im Jahr 1909 war Bindel Vorsitzender der Sektion Bamberg des Deutschen Alpenvereins (mit Unterbrechung im Jahr 1899 und 1900). Am 15. Dezember 1909 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Sektion Bamberg ernannt.
Als Mitglied des Deutschen Alpenvereins war Bindel an der Errichtung mehrerer Hütten und Schutzhäuser in den Dolomiten beteiligt. Dazu zählen die alte Bamberger Hütte (Boèhütte), die Pisciaduseehütte und das Fedaiahaus. Am 4. August 1903 wurde der Wanderweg vom Pordoijoch zum Fedaiasee zu Ehren Bindels der Name Bindelweg gegeben.

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Störungsmeldung an die Telegraphenwerkstätte 1903

Amtliche Postkarte - Bayern, P 59, Druckdatum 03, mit Zusatzfrankatur 3 Pfennig für den Fernverkehr.
In der Austraße befanden sich die ersten fernmeldetechnischen Einrichtungen in Bamberg.

Telegrapie Vorderseite
Vorderseite
Telegrapie Rückseite
Rückseite
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Faschings-Aufführung Lehrerseminar 1907

Zur Faschings-Aufführung des Lehrerseminars wurde eine amtliche Postkarte - Bayern, P 66 - auf der Rückseite bedruckt.

Lehrerfasching
Vorderseite














Rückseite (rechts - vergrößert)
Narr und Werbeschild.
Das Werbeschild zeigt das damalige Lehrerseminar. Später Deutsches Gymnasium und heute E.T.A.-Gymnasium in Bamberg, Stephansberg.
Lehrerfasching
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Landsturmbataillon Bamberg 1916

In der Bayerischen Armee wurden die ältesten wehrpflichtigen Jahrgänge seit der Heeresreform von 1868 als Landsturm bezeichnet. Das Infanterie Bataillon Bamberg war dem II. Bayer. Armee-Korps Würzburg unterstellt.
Hier eine Ansichtskarte eines Angehörigen aus Belgien in die Heimat.

Landsturmbataillon
Vorderseite mit Feldpoststempel
I Landsturm BAON Bamberg 3. Kom















Rückseite (rechts - vergrößert)
Ansicht von Verviers (Belgien) mit Kirche
(Eglise des Récollets- Notre Dame).
Landsturmbataillon
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Bayerische Regierung in Bamberg 1919

Als Folge des 1. Weltkrieges kam es auch in Bayern zu Unruhen und zur Bildung einer Räterepublik (07.04 - 02.05.1919). Die rechtmäßige Regierung, der Landtag und das Verkehrsministerium waren gezwungen in das ruhigere Bamberg auszuweichen.
Dort wurde auch die Bayerische Verfassung verabschiedet.

Postkarte
Amtliche Postkarte Bayern P 104 vom 01.03.1919.

Die Karte nach Nürnberg ist am ersten Tag (19.05.1919) der Zweigpoststelle "Bamberg Ldgt" im Harmoniegebäude am Schillerplatz abgestempelt. Die Harmonie war Tagungsort des Landtages.
Die Zweigpoststelle bestand vom 19.05. - 18.08.1919.

Siehe auch
Reichsdienstsache Berlin - Bamberg
Portofreie Reichsdienstsache vom 03.06.1919.

Der Brief ging von Berlin an den Minister für Landwirtschaft in Bamberg.
Brief München - Bamberg
Portogerechter Brief im Fernverkehr über 20 gr vom 03.07.1919.

Der Brief ging von München an den Ministerpräsidenten in Bamberg.
Rückseitig war der Brief mit Siegellack versiegelt.
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900 Jahrfeier des Todes Heinrich II. 1924

Zur 900 Jahrfeier des Todes Heinrich II. 1924 wurde auch eine Ansichtskarte aufgelegt.
Hier mit dem zugehörigen Sonderstempel.

Tod Heinrichs
Vorderseite mit Sonderstempel
Tod Heinrichs
Rückseite mit Statue und Stadtsilhouette

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23. Hauptversammlung bayerischer Lehrer 1925


Lehrerversammlung 1925


Das Bild zeigt 2 Schulkinder gekrönt vom Bamberger Stadtritter.
Der im Blütenkranz abgebildete Dr. Anton Schubert war Oberstudienrat (1930 a.D. und wohnhaft in der Kapuzinerstraße 33).

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Erstfahrt Hindenburg Lakehurst - Frankfurt 1936

Das Luftschiff Hindenburg absolvierte seinen Erstfahrt von Deutschland in die USA vom 06. - 09.05.1936. Danach Rückfahrt von Lakehurst nach Frankfurt. Für die Erstfahrt nach Frankfurt - siehe Stempel auf Vorderseite - wurde auch ein Brief nach Bamberg befördert.
Das Luftschiff verunglückte am 06.05.1937 in Lakehurst.

Lakehurst 1936 Vorderseite
Vorderseite mit Stempel für Erstflug
Lakehurst 1936 Rückseite
Rückseite

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Tag der Deutschen Kunst 1938

Zum Tag der Deutschen Kunst 1938 wurde eine Ansichtskarte mit dem Kopfbild des Bamberger Reiters aufgelegt.
Dieses Kopfbild zeigt auch der zugehörige Sonderstempel aus München.

Deutsche Kunst Vorderseite
Vorderseite mit Sonderstempel











Rückseite (rechts - vergrößert)
Deutsche Kunst Rückseite
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Lebenszeichenkarten 1943 - 1945


Der Eilnachrichtendienst wurde 1943 eingeführt. Er diente dazu, Angehörigen nach Bombenangriffen schnell zu unterrichten. Voraussetzung für die portofreie Beförderung war es, dass der Ort im Wehrmachtsbericht genannt wurde. In der Regel erhielten sie keine Abstempelungen. Es kommen aber viele Karten mit Ortstagesstempel vor.
Je nach Absender wurden verschiedenfarbige Karten verwendet.

Eilnachrichtenkarten rot
Die Eilnachrichtenkarte mit roter Umrandung und Beschriftung konnte nur an Angehörige, die eine zivile Adresse hatten, verschickt werden. Dazu gehörten auch Wehrmachtsangehörige mit offener Anschrift.
Karte 1944 aus München nach Bamberg.

Eilnachrichtenkarte rot
Vorderseite
Eilnachrichtenkarte rot
Rückseite
Die Eilnachrichtenkarte rot wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
  • Adler 5431 43 2D
  • Adler 21400 43 2D
  • Std.W. 4304 43
  • Std.W. 4305 43
  • Zweisprachige Karte aus Böhmen und Mähren

Eilnachrichtenkarten grün
Die Eilnachrichtenkarte mit grüner Umrandung und Beschriftung konnte nur an Soldaten, die in der Anschrift eine Feldpostnummer hatten, verschickt werden. Bei einigen Karten fehlt die grüne Umrandung auf der Mitteilungsseite. Die parteiamtliche Beglaubigung in dem auf der Anschriftenseite dafür vorgesehenem Feld war erforderlich, damit der Soldat Bombenurlaub beantragen konnte.
Karte aus Berlin nach Innsbruck.
Der Empfänger war nach dem Krieg langjähriges Mitglied unseres Vereins.

Eilnachrichtenkarte grün
Vorderseite
Eilnachrichtenkarte grün
Rückseite

Die Eilnachrichtenkarte grün wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
  • Adler 5431 43 2D
  • Adler 19978 44 2D
  • Std.W. 4304 43
  • Zweisprachige Karte aus Böhmen und Mähren

 
Eilauftragskarten violett
Eilnachrichtenkarten mit hell- bis dunkelvioletter Umrandung und Beschriftung dienten der Adressnachfrage nach Bombenabgriffen. Sie konnten auch von Soldaten benutzt werden.
Sollte der Eilauftrag eines Soldaten mit der Luftpost erfolgen, musste die Karte vor dem Versand in die Heimat mit Luftfeldpostmarke/n oben rechts versehen werden.
  • Luftpost von der Front in die Heimat mit einer Luftfeldpostmarke.
  • Luftpost von der Front in die Heimat und wieder an die Front mit zwei Luftfeldpostmarken.
Die Marke bzw. die Marken wurden vom Einlieferungspostamt entwertet.

Eine Eilauftragskarte violett mit Bezug auf Bamberg liegt uns zurzeit nicht vor.


Die Eilauftragskarten violett wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
  • Adler 5431 43 2D
  • Std.W. 4306 43

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Hilfspakete 1943, 1947, 1948


Meinl-Liebesgabenpaket 1943
Informationen zu Meinl-Liebesgabenpaketen wurden bisher nicht gefunden. Für Informationen sind wir dankbar.

Bestätigung eines empfangenen Meinl-Liebesgabenpaket.

Meinl-Liebesgabenpaket
Vorderseite 1943
Meinl-Liebesgabenpaket
Rückseite 1943

Carepakete 1947, 1948
Informationen zu den Carepaketen finden Sie unter Wikipedia

Bestätigung eines empfangenen Carepakets.

Carepaket
Vorderseite 1947
Carepaket
Rückseite 1947

Carepaket
Vorderseite 1948
Carepaket
Rückseite 1948
Telephon-Nachricht 1890 Kaserne 1895 Vereinsgründung 1900 Störungsmeldung Telegraphie 1903

Lehrerseminar 1907 Landsturm 1916 Regierung in Bamberg 1919 Tod Heinrich II. 1924

23 Hauptversammlung bayerischer Lehrer 1925 Erstfahrt Hindenburg 1936 Tag der Dt. Kunst 1938

Lebenszeichenkarten 1943 - 1945 Hilfspakete 1943, 1947, 1948

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