Weitere Belege rund um Bamberg 1890 - 1950
Letzte Änderung dieser Seite: 14.06.2026
Hier wollen wir Zug um Zug Belege mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Jeder Sammlerfreund ist aufgerufen entsprechende Dokumente oder Scans beizusteuern.
Sofern die Belege besondere Stempel enthalten siehe unter Poststempel.
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Vorschussbrief 1836

Stempel Güter-Bestätterey
Vorschußbrief (Nachnahme) von 1836 (Bamberg nach Frankfurt/Main)
Der Stempel der Güter-Bestätterey war die Bahnexpedition (später KGE = Kgl. Güter-Expedition).
Telephon-Nachricht 1890

Vorderseite

Rückseite mit Dienstsiegel
Kaserne des Kgl. bayerischen 5. Infanterie-Regiments 1895 - 1897
Amtliche Postkarte - Bayern, P 38, Druckdatum 92 - auf der Rückseite bedruckt.
Vorderseite
Frech-Nr.: PP 7 F 4 (Z)
Bisher lagen uns Karten aus den Jahren 1895 und 1897 vor.
Rückseite (rechts - vergrößert)
Infanterist und 3 Ansichten der Kaserne.
Die Kaserne in Bamberg, Pödeldorfer Straße, ist heute Sitz des
Präsidiums der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Rückseite
Störungsmeldung an die Telegraphenwerkstätte 1903
Amtliche Postkarte - Bayern, P 59, Druckdatum 03, mit Zusatzfrankatur 3 Pfennig für den Fernverkehr.
In der Austraße befanden sich die ersten fernmeldetechnischen Einrichtungen in Bamberg.
Vorderseite
Rückseite
Tod Erzbischof 1905
Brief im Ortsverkehr 1905

Brief in der Sedisvakanz (Erzbischof ist Tod)
Einlagekarte als Danksagung
Faschings-Aufführung Lehrerseminar 1907
Zur Faschings-Aufführung des Lehrerseminars wurde eine amtliche Postkarte - Bayern, P 66 - auf der Rückseite bedruckt.
Vorderseite
Rückseite (rechts - vergrößert)
Narr und Werbeschild.
Das Werbeschild zeigt das damalige Lehrerseminar. Später Deutsches Gymnasium und heute E.T.A.-Gymnasium in Bamberg, Stephansberg.

Rückseite
Landsturmbataillon Bamberg 1916
In der Bayerischen Armee wurden die ältesten wehrpflichtigen Jahrgänge seit der Heeresreform von 1868 als Landsturm bezeichnet. Das Infanterie Bataillon Bamberg war dem II. Bayer. Armee-Korps Würzburg unterstellt.
Hier eine Ansichtskarte eines Angehörigen aus Belgien in die Heimat.
Vorderseite mit Feldpoststempel
I Landsturm BAON Bamberg 3. Kom
Rückseite (rechts - vergrößert)
Ansicht von Verviers (Belgien) mit Kirche
(Eglise des Récollets- Notre Dame).

Rückseite
Bayerische Regierung in Bamberg 1919
Als Folge des 1. Weltkrieges kam es auch in Bayern zu Unruhen und zur Bildung einer Räterepublik (07.04 - 02.05.1919). Die rechtmäßige Regierung, der Landtag und das Verkehrsministerium waren gezwungen in das ruhigere Bamberg auszuweichen.
Dort wurde auch die Bayerische Verfassung verabschiedet.
Amtliche Postkarte Bayern P 104 vom 01.03.1919.
Die Karte nach Nürnberg ist am ersten Tag (19.05.1919) der Zweigpoststelle "Bamberg Ldgt" im Harmoniegebäude am Schillerplatz abgestempelt. Die Harmonie war Tagungsort des Landtages.
Die Zweigpoststelle bestand vom 19.05. - 18.08.1919.
Siehe auch
Portofreie Reichsdienstsache vom 03.06.1919.
Der Brief ging von Berlin an den Minister für Landwirtschaft in Bamberg.
Portogerechter Brief im Fernverkehr über 20 g vom 03.07.1919.
Der Brief ging von München an den Ministerpräsidenten in Bamberg.
Rückseitig war der Brief mit Siegellack versiegelt.
900 Jahrfeier des Todes Heinrich II. 1924
Zur 900 Jahrfeier des Todes Heinrich II. 1924
wurde auch eine Ansichtskarte aufgelegt.
Hier mit dem zugehörigen Sonderstempel.
Vorderseite mit Sonderstempel
Rückseite mit Statue und Stadtsilhouette
Die Rückseite der Karte wurde im Vierfarbendruck (4 eigene Druckwerke je Farbe) hergestellt. Es gibt daher auch Karten in den Farben blau, rot, gelb und schwarz sowie in grün (Kombination aus gelb und blau).
Diese Karte wurde mit einem Zudruck zugunsten der
Heinrichskirche verwendet.
Festpostkarte zugunsten der Heinrichskirche 192x
Zur 900 Jahrfeier des Todes Heinrich II. 1924 wurde auch eine Ansichtskarte aufgelegt. Die Vorderseite erhielt einen Zudruck zugunsten der Heinrichskirche.
Das Ausgabejahr der Festpostkarte ist nicht bekannt. Der Grundstein für die Kirche wurde 1927 gelegt. Fertigstellung des Baus 1929. Wahrscheinlich ist die Karte zwischen 1925 und 1929 entstanden.
Vorderseite
Rückseite mit Statue und Stadtsilhouette
Erstfahrt Hindenburg Lakehurst - Frankfurt 1936
Das Luftschiff Hindenburg absolvierte seinen Erstfahrt von Deutschland in die USA vom 06. - 09.05.1936. Danach Rückfahrt von Lakehurst nach Frankfurt.
Für die Erstfahrt nach Frankfurt - siehe Stempel auf Vorderseite - wurde auch ein Brief nach Bamberg befördert.
Das Luftschiff verunglückte am 06.05.1937 in Lakehurst.
Vorderseite mit Stempel für Erstflug
Rückseite
50 Jahre Reichskristallnacht
Eine unbekannte Firma hat 1988 einen Beleg zu diesem Anlaß aufgelegt.
Auf dem Beleg ist vorhanden:
- Links oben:
50. Jahrestag der Novemberprognome. Michel-Nr. 1389 vom 13.10.1988 - abgestempelt in Bamberg am 09.11.1988
- Bildmitte:
Gedenkmarke der Post Israel mit Sonderstempel
- Gedenkblock - siehe nachstehend.
Der Beleg ist mit deutscher, israelischer und englischer Beschriftung versehen.
Der Gedenkblock zeigt von links oben nach rechts unten die zerstörten Synagogen von:
- Frankfurt am Main, Mainz und Bamberg
- Mannheim und Lüneburg
- untere Reihe Bildmitte: Flamme der Erinnerung.
Lebenszeichenkarten 1943 - 1945
Der Eilnachrichtendienst wurde 1943 eingeführt. Er diente dazu, Angehörigen nach Bombenangriffen schnell zu unterrichten. Voraussetzung für die portofreie Beförderung war es, dass der Ort im Wehrmachtsbericht genannt wurde. In der Regel erhielten sie keine Abstempelungen. Es kommen aber viele Karten mit Ortstagesstempel vor.
Je nach Absender wurden verschiedenfarbige Karten verwendet.
Eilnachrichtenkarten rot
Die Eilnachrichtenkarte mit roter Umrandung und Beschriftung konnte nur an Angehörige, die eine zivile Adresse hatten, verschickt werden. Dazu gehörten auch Wehrmachtsangehörige mit offener Anschrift.
Karte 1944 aus München nach Bamberg.

Vorderseite

Rückseite
Die Eilnachrichtenkarte rot wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
- Adler 5431 43 2D
- Adler 21400 43 2D
- Std.W. 4304 43
- Std.W. 4305 43
- Zweisprachige Karte aus Böhmen und Mähren
Eilnachrichtenkarten grün
Die Eilnachrichtenkarte mit grüner Umrandung und Beschriftung konnte nur an Soldaten, die in der Anschrift eine Feldpostnummer hatten, verschickt werden. Bei einigen Karten fehlt die grüne Umrandung auf der Mitteilungsseite. Die parteiamtliche Beglaubigung in dem auf der Anschriftenseite dafür vorgesehenem Feld war erforderlich, damit der Soldat Bombenurlaub beantragen konnte.
Karte aus Berlin nach Innsbruck.
Der Empfänger war nach dem Krieg langjähriges Mitglied unseres Vereins.

Vorderseite

Rückseite
Die Eilnachrichtenkarte grün wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
- Adler 5431 43 2D
- Adler 19978 44 2D
- Std.W. 4304 43
- Zweisprachige Karte aus Böhmen und Mähren
Eilauftragskarten violett
Eilnachrichtenkarten mit hell- bis dunkelvioletter Umrandung und Beschriftung dienten der Adressnachfrage nach Bombenabgriffen. Sie konnten auch von Soldaten benutzt werden.
Sollte der Eilauftrag eines Soldaten mit der Luftpost erfolgen, musste die Karte vor dem Versand in die Heimat mit Luftfeldpostmarke/n oben rechts versehen werden.
- Luftpost von der Front in die Heimat mit einer Luftfeldpostmarke.
- Luftpost von der Front in die Heimat und wieder an die Front mit zwei Luftfeldpostmarken.
Die Marke bzw. die Marken wurden vom Einlieferungspostamt entwertet.
Eine Eilauftragskarte violett mit Bezug auf Bamberg liegt uns zurzeit nicht vor.
Die Eilauftragskarten violett wurde mit verschiedenen Druckvermerken - Rückseite rechts unten - hergestellt:
- Adler 5431 43 2D
- Std.W. 4306 43
Hilfspakete 1943, 1947, 1948
Meinl-Liebesgabenpaket 1943
Informationen zu Meinl-Liebesgabenpaketen wurden bisher nicht gefunden. Für Informationen sind wir dankbar.
Bestätigung eines empfangenen Meinl-Liebesgabenpaket.

Vorderseite 1943

Rückseite 1943
Carepakete 1947, 1948
Informationen zu den Carepaketen finden Sie unter
Wikipedia
Bestätigung eines empfangenen Carepakets.

Vorderseite 1947

Rückseite 1947

Vorderseite 1948

Rückseite 1948
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