Briefmarken Bambergs mit Lochungen
Letzte Änderung dieser Seite: 10.03..2026
Hier haben wir alle Marken mit Lochungen und Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg erfasst.
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Lochungen
Die (Firmen-)Lochung von Briefmarken war eine Sicherheitsmaßnahme gegen Entwendung von Briefmarken durch die Belegschaft. Im englischen Sprachgebrauch und teilweise auch auf Deutsch werden sie als Perfin bezeichnet, von der englischen Abkürzung "Perforated Initials", was so viel bedeutet wie: gelochte Initialen. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden: zum einen der amtlichen Lochung durch Behörden, zum anderen der nicht-amtlichen Lochung, z. B. durch Unternehmen. In beiden Fällen wurde ein Raster aus Punkten in das Bild der Briefmarke eingestanzt und das Aussehen der Marke so verändert.
Die Briefmarke wurde durch die Lochung nicht entwertet, sondern nur für einen eingeschränkten Gebrauch kenntlich gemacht. Meist wurden hierfür die Anfangsbuchstaben der Firma oder auch Symbole verwendet. Lochungen dienten hauptsächlich als Schutz vor Diebstahl. Unternehmen, Dienststellen und Behörden mit einem größeren Vorrat an Briefmarken kennzeichneten so ihre Marken. Diese wurden so für den privaten Gebrauch von Angestellten und Mitarbeitern unbrauchbar.
Durch amtliche Lochungen von Seite der Behörden wurden sie für dienstliche Zwecke bestimmt, wobei teilweise stattdessen Dienstmarken zum Einsatz kamen. In Deutschland wurden z. B. bayerische Freimarken zwischen 1912 und 1915 durch ein eingestanztes "E" zu dienstlichen Marken für die bayerischen Eisenbahnbehörden umfunktioniert, australische Marken erhielten die Lochung "OS" für "Official Stamp". Später wurde diese Lochung (OS) durch einen entsprechenden Stempelaufdruck ersetzt.
Die Idee der Lochung von Briefmarken geht auf den Engländer Joseph Sloper zurück, der 1867 eine spezielle Lochmaschine als Patent anmeldete und eine Genehmigung durch die Post erhielt. 1877 kam diese Methode auch in Deutschland zum Einsatz und war dort bis in die 1950er Jahre in Gebrauch. Heute sind Perfins in den meisten Postgebieten, ebenso in Deutschland, nicht mehr erlaubt. Stattdessen werden inzwischen meist Freistempel zum Frankieren verwendet.
Quelle: Wikipedia
BAE - unbekannte Firma (eventuell Bayerische Aktiengesellschaft für Energiewirtschaft)
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 454 1931
BZK - Bezirks-Zentral-Kasse
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 391 1926
CFWB - Carl Friedrich Weber Bamberg (VEDAG) Abdichtungen
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 414 1928
FF - Franke und Finkenwirth Karteikästen und Bürogeräte aus Holz
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 414 1928
KHC - Kupfer, Hesslein & Co Nähseidenfabrik
Rückseite
Bayern
Michel-Nr. 96I 1914
KM - Kupfer und Mohrenwitz Monopol Textilwerk
Rückseite
Bayern
Michel-Nr. 81 1911
LK - Louis Kahn Schürzen- und Wäschefabrik Elka
Rückseite
Bild fehlt
MAHR - Michael Mahr Likör- und Essigfabrik
Rückseite
Bild fehlt
MW - Michael Weyermann
Siehe auch
- Belege, Privatpostkarten, Weyermann
- Belege, Belege Firmen
- Absenderstempler, Frankiermaschinen, Lebensmittelhersteller, Weyermann
- Absenderstempler, Absender-Freistempler, Lebensmittelhersteller, Weyermann
- Geld&Münzen, Wertmarken, Biermarken, Firmen, Weyermann
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 482 1933
PhA - Philipp Adler Weizenmehle
Rückseite
Deutsche Reich
Michel-Nr. 318 1923
PhA B - Philipp Adler Weizenmehle
Rückseite
Bild fehlt
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