Marken aus anderen Ländern im Hochstift Bamberg

Letzte Änderung dieser Seite: 19.06.2019
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Allgemeines Österreich Italien Slowenien Schweiz

Allgemeines

Das Hochstift (Fürstbistum) Bamberg hatte umfangreiche Besitzungen in Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz.

Wappen Hochstift
Wappen des Hochstiftes Bamberg
Dieses Wappen befindet sich am Rathaus der Gemeinde Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz. Ursprünglich befand es sich am Bamberger Tor in Waischenfeld.

Siehe auch:
Das Hochstift Bamberg wurde von Kaiser Heinrich II. mit umfangreichen Ländereien in Österreich, Italien und Slowenien ausgestattet, um
  • einen weiteren Übergang neben dem Brennerpass nach Italien zu gewährleisten, und
  • die Haupthandelsstraße von Wien nach Venedig zu überwachen.

Die Besitzungen in Oberösterreich und der Steiermark sicherten den Zugang zu den Ländereien in Kärnten. Diese Ländereien verblieben bis zu 750 Jahre beim Hochstift Bamberg. Die Ländereien in Österreich wurden durch den Vizedom der Fürstbischöfe verwaltet. Dieser residierte zwischen 1264 bis 1328 in Villach, danach in Wolfsberg.

Die Marken verschiedener Länder ermöglichen eine Reise durch Orte und Landschaften der früheren Bamberger Besitzungen.

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Österreich


Oberösterreich

Den Mattiggau im Innviertel (bei Braunau am Inn - 01.11.1007 bis 1377) u. a. mit
  • Mattighofen
  • Friedburg einschl. vieler Weiler und Einöden (südlich von Mattighofen - Verwaltungssitz Mattiggau).
  • Bamberg (westlich von Mattighofen).
  • Weilbach (nordöstlich von Mattighofen).
  • Stift Reichersberg (am Inn nördlich von Braunau und östlich von Bad Füssing).


Stift Reichersberg
900 Jahre Stift Reichersberg
Michel-Nr. 1767 Österreich vom 25.04.1984

Stifterstein.
Den Attergau (Gebiet zwischen nördlichem Atter- und Mondseeland - 01.11.1007 bis 1379) u. a. mit
  • Attersee am Attersee
  • Kammer am Attersee
  • St. Georgen im Attergau (westlich vom Attersee).
  • Frankenburg am Hausruck (nördlich vom Attersee).
  • Frankenmarkt (nordwestlich vom Attersee).
  • Kogl (nördlich vom Attersee).
Der Attergau entsprach im wesentlichen dem heutigen Bezirk Vöcklabruck, ausgenommen war das Mondseeerland.

 
Attersee
Europa: Landschaften - Attersee
Michel-Nr. 1553 Österreich vom 10.06.1977
Weitere Gebiete oberhalb Attergau und Mattiggau nördlich der Donau, u. a. mit
  • Stift Schlä;gl (im Mühlviertel; nordöstlich von Passau).
  • Burg Schaunberg (in Hartkirchen westlich von Linz an der Donau).
  • Stift Wilhering (westlich von Linz an der Donau).
Damit Sicherung eines weiteren Weges aus Bayern zur Donau und von dort über Haag und Stift Gleink Richtung Pyhrnpass.


Stift Schlägl
Stifte und Klöster in Österreich - Stift Schlägl
Michel-Nr. 1776 Österreich vom 18.05.1984

Das Stift Schlägl entstand zunächst als Zisterzienserkloster. Die Besiedlung erfolgte mit Zisterziensern aus dem fränkischen Kloster Langheim (Bistum Bamberg; bei Lichtenfels). Das Kloster erlosch jedoch vermutlich im Winter 1209/10 oder im Winter 1210/11. Ab 9.07.1218 übernahmen die Prämonstratensern Schlägl.
Altar Stift Wilhering
Weihnachten - Stiftskirche Wilhering
Michel-Nr. 1591 Österreich vom 01.12.1978

Altarbild "Maria mit dem Kinde" aus der Stiftskirche Wilhering.

Siehe auch Michel-Nr. 2169 vom 15.09.1995.

1146 erfolgte die Gründung des Stifts durch die Herren von Wilhering. 1185 wurde das Klosters durch Mönche vom Kloster Ebrach (Bistum Bamberg; bei Bamberg) übernommen.
Stift Wihering
Kunstwerke aus Stiften und Klöstern - Frühgotisches Portal, Stift Wilhering
Michel-Nr. 2169 Österreich vom 15.09.1995

Siehe auch Michel-Nr. 1591 vom 01.12.1978.
Von der Donau (z. B. Stift Wilhering bei Linz) Sicherung eines weiteren Zugangs Richtung Pyhrnpass:
  • Haag (in Niederösterreich) mit der Kastralgemeinede Salaberg (1065 - 1604).
  • Stift Gleink in Steyr.


 
Große Teile des heutigen Bezirks Kirchdorf an der Krems zur Sicherung des Übergangs über den Pyhrnpasses u. a. mit
  • Stift Kremsmünster (nördlich von Kirchdorf an der Krems; Verbindung Richtung Attergau).
  • Kirchdorf an der Krems (Verbindung über Stift Gleink und Haag zur Donau).
  • Burg Altpernstein (in Micheldorf; südlich von Kirchdorf an der Krems).
  • Windischgarsten (ab 1007).
  • Spital am Pyhrn (ab 1190).


Tassilokelch Stift Kremsmünster
Europa: Kunsthandwerk, Tassilo-Kelch, Stift Kremsmünster
Michel-Nr. 1516 Österreich vom 13.08.1976.

Siehe auch Michel-Nr. 2944 vom 01.07.2011.

Das ästhetische Wertzeichen zeigt den um 780 vom bayrischen Herzog Tassilo und seiner Gemahlin Luitpirga, vermutlich zur Gründung Kremsmünsters, gestifteten Tassilokelch. Die genaue Entstehungsgeschichte ist unklar. Da die Inschrift am Fuße des Kelchs die Hochzeit Tassilos voraussetzt, kommt nur eine Entstehung nach 768/69 in Frage.
Der aus Kupfer bestehende Tassilokelch ist etwa 25 cm hoch und 3 kg schwer, Kuppa und Knauf wurden als Einzelstücke hergestellt. Auf den teilweise vergoldeten Kelch sind Silbermedaillons aufgelötet, wobei die fünf großen Brustbilder an der Kuppa Christus mit den Initialen IS (Jesus Salvator), umgeben von den vier Evangelisten, die kleineren am Fuß die Heilige Maria und Johannes den Täufer, und, nach einer unsicheren Interpretation, die Langobardenkönigin Theodolinde und den heiligen Theoto zeigen.

Tassilokelch Stift Kremsmünster
Sakrale Kunst, Tassilo-Kelch, Stift Kremsmünster
Michel-Nr. 2944 Österreich vom 01.07.2011

Siehe auch Michel-Nr. 1516 vom 13.08.1976.

Beschreibung siehe Michel-Nr. 1516.
 
Steiermark

An der Südseite des Pyhrnpasses Rottenmann auf dem Weg ins Lavanttal (ab 01.11.1007).

Kärnten
750 Jahre von 1007 bis 1759 im Besitz des Hochstifts Bamberg.

1000 Jahre Kärnten
1000 Jahre Kärnten 976 - 1976
Michel-Nr. 1511 Österreich vom 06.05.1976

Der Herzogstuhl auf dem Zollfeld.
100 Jahre Landesmuseum
100 Jahre Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt
Michel-Nr. 1778 Österreich vom 01.06.1984
Bauerntruhe Kärnten
Volksbrauchtum und volkskundliche Kostbarkeiten - Bauerntruhe Kärnten
Michel-Nr. 2074 Österreich vom 18.09.1992
Das gesamte Lavanttal (Fluss im östlichen Teil von Kärnten, mündet in die Drau - heute in etwa Bezirk Wolfsberg) mit den wichtigsten Orten:
  • Wolfsberg (auf halbem Weg zwischen Klagenfurt und Graz - Geschenk eines Grafen von Eppenstein an das Bistum Bamberg zwischen 1053 - 1057).
    Der Verwalter des Bistums Bamberg (Vizedom) residierte ab 1329 in Wolfsberg (vorher Villach).
  • Bad St. Leonhard i. L. (ca. 15 km nördlich von Wolfsberg).
  • Burg Waldenstein (bei Bad Sankt Leonhard im Lavanttal und Wolfsberg - 1150 als Burg vom Bistum Bamberg gebaut).
  • Burg Hartneidstein (südlich von Wolfsberg bei der Ortschaft Eitweg - ab 1425 Bistum Bamberg).

Tracht Lavanttal
Freimarken: Trachten - Kärnten Lavanttal
Michel-Nr. 905 Österreich vom 06.09.1948

Stift St. Paul im Lavanttal
Stifte und Klöster in Österreich - Stift St. Paul im Lavanttal
Michel-Nr. 1827 Österreich vom 27.09.1985

Das Stift liegt auf dem Weg vom Lavanttal in das Drautal. Es war nie im Besitz des Hochstifts Bamberg.

Die Gegend um Griffen (im Jauntal zwischen Lavanttal und dem Klagenfurter Becken) u. a. mit:
  • Griffen (einschließlich der Burg Bamberg bei Griffen - Erwerb durch das Bistum Bamberg um 1111/1112 vom Kloster St. Paul).
  • Stift Griffen (westlich von Griffen).
  • Burg Weissenegg (bei Ruden).

Griffen
40. Jahrestag der Volksabstimmung Kärnten - Burg Bamberg bei Griffen
Michel-Nr. 1082 Österreich vom 10.10.1960

Ortsansicht von Griffen mit der Burg Bamberg.
Eine der markantesten Burgen Kärntens, Symbol der Herrschaft des Bistums Bamberg und Träger wichtiger Herrschaftsrechte. Die Burg wurde zwischen 1124 und 1146 von den Bamberger Fürstbischöfen erbaut.

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen hatte Südostkärnten am 05.11.1918 besetzt. Der Friedensvertrag von St. Germain 1919 sah eine Volksabstimmung in Südkärnten vor, die 1920 durchgeführt wurde.
Ohne Abstimmung wurden das Kanaltal Italien und das Mießtal, Unterdrauburg und die Gemeinde Seeland (Kankertal) dem Königreich zugeschlagen und gehören heute zu Slowenien.
St. Veit an der Glan (nördlich von Klagenfurt und östlich von Feldkirchen).
1147 kaufte das Bistum Bamberg den Hof zu St. Veit zurück, d.h. dass es schon früher hier Land besessen hatte. Wann St. Veit in den Besitz des Herzogs von Kärnten überging, ist unbekannt. Mit der Übertragung der Vogteirechte über die St. Veits-Kirche 1176 an Herzog Hermann von Kärnten erlosch jedoch der Bamberger Einfluss.

St. Veit an der Glan
850 Jahre St. Veit an der Glan
Michel-Nr. 1675 Österreich vom 17.07.1981

Rathaus und Stadtsiegel.

Die Gegend um Feldkirchen u. a. mit:
  • Feldkirchen (ab 1166 Kauf durch Bistum Bamberg).
  • Goggausee (nördlich von Feldkirchen).
  • Burg Glanegg (östlich von Feldkirchen Richtung St. Veit).
  • Burg Dietrichstein (östlich von Feldkirchen Richtung St. Veit).
  • Burg Prägrad (südlich von Feldkirchen Richtung Villach).

Wappen Feldkirchen
1100 Jahre Feldkirchen
Michel-Nr. 1933 Österreich vom 02.09.1988

Stadtwappen.

Von der Bamberger Herrschaft zeugt auch heute noch der Bamberger Amtshof.

1993 haben die Städte Bamberg und Feldkirchen eine Städtepartnerschaft beschlossen.
Pluviale
Altes Kunsthandwerk - Pluviale aus dem Feldkircher Domschatz
Michel-Nr. 2356 Österreich vom 14.09.2001

Das Pluviale (von lat. pluvia = Regen) ist ein Liturgisches Gewand (Chor-, Rauch-, Segens- oder Vespermantel) der Katholischen Kirche.
Das Gebiet um Villach u. a. mit:
  • Burg Wernberg (östlich von Villach zwischen Feldkirchen und Villach - 1227 als Lehen an das Bistum Bamberg).
  • Faaker See (südöstlich von Villach).
  • Burg Finkenstein oberhalb Faaker See.
  • Villach an der Drau (Mündung der Gail) einschließlich der heutigen Ortsteile Maria Gail, Egg und Bogenfeld am Faaker See.
    Schenkung Kaiser Heinrich II an das Bistum Bamberg 1007.
  • Bad Bleiberg (nordwestlich von Villach) einschließlich der Gemeinde Kreuth.

Kloster Wernberg
Stifte und Klöster in Österreich - Kloster Wernberg
Michel-Nr. 2025 Österreich vom 03.05.1991

Die ehemalige Burg - später Schloß - erhielt das Bistum Bamberg 1227 zum Lehen. Das Schloß wurde 1672 Kloster.
Villach-Perau
Freimarken: Schönes Österreich - Villach-Perau
Michel-Nr. 1549 Österreich vom 12.05.1977

Barocke Wallfahrtskirche "Zum Heiligen Kreuz".

Siehe auch:

Von der Bamberger Herrschaft zeugen auch heute noch einige Bauwerke. Zum Beispiel das gesamte Kunigundenviertel, die Kunigundengasse, die Villacher (Bamberger) Burg mit einer Heinrich- und Kunigundenkapelle. Bis 1865 begrüßten am Nordtor der Stadt (Eingang in die Altstadt) überlebensgroße Gemälde von Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde die Besucher.

1973 haben die Städte Bamberg und Villach eine Städtepartnerschaft beschlossen.
 
1100 Jahre Villach
1100 Jahre Stadt Villach
Michel-Nr. 1582 Österreich vom 08.09.1978

Urkunde aus dem Jahre 878.

Erläuterungen siehe Marke Villach-Perau.
Burg Landskron
Rollenmarke Burg Landskron - selbstklebend
Michel-Nr. 2789 Österreich vom 30.01.2009

Burg Landskron.

Die Ortschaft und Burg Landskron waren kein Bestandteil der Bamberger Besitzungen. Teilweise hat es sogar feindseligen Beziehungen gegeben. Heute jedoch sind Ort und Burg Teile der Partnerstadt Villach.

Siehe auch:

150 Jahre Fasching in Villach
150 Jahre Fasching in Villach
Michel-Nr. ???? Österreich vom 07.01.2017

Siehe auch:
Daneben hat der bsvdonau villach herausgegeben:
  • 4 personalisierte Marken "Fasching in Villach" zu 68 Cent (blau, rot, gelb und grün) mit einer Faschingsfigur. Die Marken sind ähnlich der Freimarkenserie von 1867 (Michel-Nr. 35 bis 41) gestaltet.
    Auflage: je 400 Stück.
  • 4 Karten mit den personalisierten Marken und verschiedenen Villacher Faschingsmotiven.
Das untere und mittlere Gailtal (Fluss entlang der Karnischen Alpen bis zur Mündung in die Drau bei Villach; im Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien) mit den Orten westlich von Villach:
  • Burg Federaun (Mautstelle; erbaut zwischen 1146 und 1160).
  • Arnoldstein einschließlich der Orte Hart und Gailitz.
    Die Burg Arnoldstein wurde erstmals urkundlich in den Jahren 1085/90 erwähnt. Ab 1014 im Besitz des Bistums Bamberg. Ihren Namen erhielt sie nach ihrem Bauherren Arnold, welcher wahrscheinlich ein bambergischer Ministeriale war.
    Die Klosterburg mit der Stiftskirche zum hl. Georg war Anfang des 12. Jh. aus einer Burg der Bamberger Bischöfe entstanden. In ihr residierten eine Zeit lang die Eppensteiner als Herzöge von Kärnten. 1107 besetzte der Bamberger Bischof Otto I, Graf von Andechs, die Burg. Er ließ sie als Kloster ausstatten und berief Benediktinermönche aus St. Michael in Bamberg.
    Im Januar 1348 traf der Bergsturz der Villacher Alpe das Stift. Wenig später verwüsteten die Venezianer Arnoldstein. Dreimal bedrohten die Türken den Ort. 1492 brannte Arnoldstein nieder. Im 16. Jh. fast völlig verlassen, kam das Kloster 1601 an die Grazer Jesuiten, blieb jedoch als Benediktinerabtei weiter bestehen.
    1783, nach der Auflösung des Stiftes unter Joseph II., belegte man die Gebäude mit einem Bezirksgericht und sonstigen Ämtern. 1883 brannte das einstige Kloster völlig aus und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Besitzungen von Arnoldstein fielen an St. Paul in Kärnten.
  • Feistritz an der Gail.
  • Nötsch im Gailtal (Zeitdauer der Zugehörigkeit zu Bamberg unklar).
  • St. Stefan im Gailtal mit den Gemeindeteilen St. Paul an der Gail und Vorderberg und der Katastralgemeinde (eigene Verwaltung) Köstendorf.
    Im 13. Jahrhundert erste Zerstörung der Burg Vorderberg.
  • Burg Straßfried (Mautstelle zum Kanaltal; erbaut im 13. Jahrhundert durch das Bistum).

Um 1500 kam das Gailtal teilweise in den Besitz der Habsburger.

 
Tracht Gailtal
Freimarken: Trachten - Kärnten Gailtal
Michel-Nr. 924 Österreich vom 26.11.1951
Gailtaler Gürtel
Volksbrauchtum und volkskundliche Kostbarkeiten - Gailtaler Gürtel
Michel-Nr. 2149 Österreich vom 24.03.1995

Kaiserin Maria Theresia
Sie kaufte 1759 alle Bamberger Besitzungen in Österreich.

Maria Theresia Maria Theresia Maria Theresia
200. Todestag der Kaiserin
Michel-Nr. 1638 - 1640 Österreich vom 15.05.1980


Maria Theresia
230. Todestag der Kaiserin
Michel-Nr. 2896 Österreich vom 08.10.2010

Bildmotiv entspricht Michel-Nr. 1639 (darüber).


 
Maria Theresia
300. Geburtsstag der Kaiserin
Michel-Nr. 3341 Österreich (Block 95) vom 13.05.2017



Kärntner Tracht
Klassische Trachten - Kärntner Tracht
Michel-Nr. ???? vom 27.06.2019

 
Weitere Ländereien in Österreich

Unabhängig von der Reiseroute von Deutschland (Bamberg) nach Italien waren weitere Besitzungen des Hochstifts als Streubesitz in Österreich vorhanden:
  • St. Martin im Lungau (Gemeinde St. Michael im Lungau - 1064 - 1203/1237).
  • Ebbs am Inn (Bezirk Kufstein - bis 1591).
  • Kitzbühel mit Schloss Lebenberg und dem benachbarten Kirchdorf bei Kitzbühel (1010 - 1593).

Tracht Kitzbühel
Freimarken: Trachten - Tirol, Kitzbühel
Michel-Nr. 920 Österreich vom 26.11.1951
Postamt Kitzbühel
Tag der Briefmarke
Michel-Nr. 1058 Österreich vom 06.12.1958

Postamt Kitzbühel
Wappen Kitzbühel
700 Jahre Stadt Kitzbühel
Michel-Nr. 1366 Österreich vom 23.08.1971

Stadtwappen von Kitzbühel
Weihnachten 1983
Weihnachten
Michel-Nr. 1759 Österreich vom 25.11.1983

Weihnachtskrippe aus der Pfarrkirche Kitzbühel
 
Hahnenkammrennen
50. Hahnenkammrennen, Kitzbühel
Michel-Nr. 1979 Österreich vom 12.01.1990

Ortsansicht von Kitzbühel mit Abfahrtsstrecke "Streif" und Slalompiste "Ganslernhang"
Kitzbühel im Winter
100. Geburtstag von Alfons Walde
Michel-Nr. 2018 Österreich vom 08.02.1991

Kitzbühel im Winter

Italien

Das heute zu Italien gehörende 23 km lange Kanaltal (ital. Val Canale) im Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien mit den wichtigsten Orten Tarvis (ital. Tarvisio mit dem Ort Goggau=Coccau) und Malborghet (ital. Malborghetto). Durch das Tal führt heute die Eisenbahnlinie und Autobahn Villach-Udine.
Schenkung am 15.02.1014 von Kaiser Heinrich II an das Bistum Bamberg.

Zusätzlich Teile des Tauferer Tals beim Pustertal (1014 - 1500) mit den Orten Gais, Neuhaus und St. Georgen in Taufers. Verwaltet wurde das Gebiet durch die Herren von Sand in Taufers.

Tassilokelch Stift Kremsmünster
Winter-Universiade Tarvisio 2003
Michel-Nr. 2889 Italien vom 16.01.2003

Die Universiade – auch Weltsportspiele der Studenten – ist eine internationale Multisportveranstaltung, die seit 1959 in zweijährigem Rhythmus stattfindet und von der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) organisiert wird. Die Universiade wird, ähnlich wie die Olympischen Spiele, im Winter und im Sommer ausgetragen. Im Winter gehen bei der Universiade rund 3.500 studentische Athletinnen und Athleten an den Start. Zum festen Programm der Winter-Universiaden gehören folgende acht Sportarten: Ski Alpin, Ski Nordisch (Langlauf, Skispringen, Nordische Kombination), Eiskunstlauf, Eishockey, Shorttrack, Biathlon, Snowboard und Curling. Bei den Winter-Universiaden kann der Ausrichter zusätzlich bis zu drei optionale Sportarten wählen.
Tassilokelch Stift Kremsmünster
Tourismus, Monte Lussari, Tarvis
Michel-Nr. 3468 Italien vom 23.07.2011

Lussari-Berg in der Stadtgemeinde Tarvisio, Kanaltal, Provinz Udine, Region Friaul-Julisch Venetien, Italien.

Slowenien



Das heute zu Slowenien gehörende Gebiet südlich der Drau (Verlängerung der Gebiete im Lavant- und Jauntal) um die Orte Muta (deutsch: Mautenberg), Radlje (deutsch: Mahrenberg) und Ravne na Koroskem (deutsch: Gutenstein).




Schweiz

Das Kloster St. Georgen in Stein am Rhein (ab 1007).

Stein
Sehenswürdigkeiten: 1000 Jahre Stein am Rhein - Marktplatz der Unterstadt
Rathaus
Michel-Nr. 1994 Schweiz vom 06.03.2007
Hausfassaden
Michel-Nr. 1995 Schweiz vom 06.03.2007
Brunnen
Michel-Nr. 1996 Schweiz vom 06.03.2007


Alte Rheinbrücke
Alte Holzbrücke von Stein am Rhein nach Säckingen
Michel-Nr. 2067 Schweiz vom 04.09.2008

Siehe Parallelausgabe mit der Bundesrepublik Deutschland.

Alte Rheinbrücke
Alte Holzbrücke von Stein am Rhein nach Säckingen
Michel-Nr. 2691 Deutschland vom 04.09.2008

Blick von Stein am Rhein auf Säckingen

Siehe Parallelausgabe mit der Schweiz.

Weitere Einzelheiten sind zu finden:
  • Wikipedia Lexikon unter dem Suchbegriff des jeweiligen Ortes.
  • "Spurensuche - Bamberger Rechte und Einflüsse in Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz" von Erich Kropf (ISBN 3-87735-180-8; Selbstverlag Historischer Verein Bamberg).
  • "Reisen ins Hochstift Bamberg - Schenkungen Heinrich II. an sein Bistum - Orte und Besitzungen" von Stefan Fröhling und Andreas Reuß (ISBN 3-928648-83-7; Verlag Fränkischer Tag).

© Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein e.V.
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