Briefmarken Bambergs aus Deutschland

Letzte Änderung dieser Seite: 02.01.2019

Hier haben wir alle Marken mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg erfasst.
Sofern für die Marken besondere Stempel oder Belege vorhanden waren siehe unter Poststempel bzw. Belege.

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Zusammendrucke Bayerns
Reklame für Ausstellungs-Sonderzüge aus Bamberg nach München
Michel-Nr. Zusammendrucke
  • W1.33 mit Rand R31/Marke 77II, Bayern (Bild oben)
  • W1.34 mit Rand R32/Marke 77II, Bayern (Bild unten)

Die Zusammendrucke stammen aus dem Markenheft 1 mit Heftblatt 2 oder dem Markenheftchenbogen 2, Bayern. Das Markenheft und der Markenheftchenbogen wurde vom 21.12.1911 - Oktober 1912 herausgegeben.

Die 5 Pfennig Marke ist Michel-Nr. 77II vom Oktober 1911 (frankaturgültig bis 31.03.1919).

Hinweis:
Das Heftchenblatt 1 des MH 1 enthielt 10-Pfennig Marken der Michel-Nr. 78II oder 78III. Rand- und Markenanordnung wie bei Heftchenblatt 2 bzw. Markenheftchenbogen 2, aber kein Rand R31 bzw. R32.

Freistaat Bayern Freistaat Bayern
Freistaat Bayern
Teilauflagen von Marken des Deutschen Reiches mit Aufdruck "Freistaat Bayern"
Abbildung: Germania; hier 2 ½, 7 ½ und 20 Pf.
Michel-Nr. 136 und 139 vom 17.05.1919 (Bayern)
Michel-Nr. 142 vom 30.09.1919 (Bayern)

Als Folge des 1. Weltkrieges kam es auch in Bayern zu Unruhen und zur Bildung einer Räterepublik (07.04 - 02.05.1919). Die rechtmäßige Regierung, der Landtag und das Verkehrsministerium waren gezwungen in das ruhigere Bamberg auszuweichen. München war hermetisch abgeschlossen, so dass eine Versorgung mit Briefmarken in der Rheinpfalz (wichtige Städte: Speyer, Ludwigshafen, Kaiserlautern, Saarbrücken, Pirmasens, Landau - 1920 wurde der heutige Saarpfalz-Kreis abgetrennt - mit Gründung des Landes Rheinland-Pfalz am 30.08.1946 aufgelöst) nicht möglich war. Man entschloss sich, bei der Reichsdruckerei vorhandene Reichsmarken mit einem Aufdruck zu versehen. Ab dem 17.05.1919 konnten in der Rheinpfalz Marken mit 2 ½, 5, 7 ½ und 10 Pfennig verausgabt werden. Später wurden weitere Marken überdruckt und ab 30.09.1919 in ganz Bayern vertrieben (Michel-Nr. 136 bis 151).

Neben Briefmarken wurden ebenfalls mit Aufdruck versehen:
  • Postkarten zu 7 ½, 10 und 10 + 10 Pfennig.
  • Postanweisungen zu 15 und 25 Pfennig.

Die Briefmarken, Postkarten und Postanweisungen waren bis zum 31.01.1920 frankaturgültig.

Siehe auch:


 
Bamberger Reiter
Bamberger Reiter
Handgezeichneter Orignalentwurf auf Karton von Erich Meerwald und darunter ein Abzug im Briefmarkenformat. Gesamtformat 36x40 cm.

Der Entwurf wurde nie verwirklicht. Es könnte ein Entwurf für den Katholikentag 1966 gewesen sein.

Erich Meerwald hat zahlreiche Marken im 3. Reich geschaffen. Er war viele Jahre Vorsitzender der Darmstädter Philatelisten und später Ehrenvorsitzender. Gestorben 1973.

Siehe auch:

Hl. Otto von Bamberg
Hl. Otto von Bamberg
Michel-Nr. 132 Berlin vom 26.11.1955 (frankaturgültig bis 31.12.1957)

Der Hl. Otto (geb. 1060) war von 1102 bis zu seinem Tod 1139 Bischof in Bamberg und ist dort auch im Kloster St. Michaelsberg beigesetzt.
Er wird aufgrund seiner beiden Missionsreisen nach Pommern (1124/1125 und 1127) auch Apostel der Pommern genannt.

Siehe auch:
Balthasar Neumann
Balthasar Neumann
Michel-Nr. 353 vom 07.10.1961 (frankaturgültig bis 31.12.1970)

Der barocke Rosengarten der Bamberger Residenz wurde durch den Baumeister Balthasar Neumann geplant.
Johann Balthasar Neumann, gemeinhin bekannt als Balthasar Neumann (* 27. Januar 1687 in Eger; † 19. August 1753 in Würzburg), war einer der bedeutendsten Baumeister des Barock und des Rokoko in Süddeutschland.

Der Baumeister wurde durch weitere Briefmarken geehrt:
  • 300. Geburtstag mit Michel-Nr. 1307 vom 15.01.1987 (Treppenhaus der Würzburger Residenz).
  • 200. Todestag mit Michel-Nr. 383 DDR vom 16.09.1953 (Bildnis und Würzburger Residenz).
Stauffenberg
Claus Graf Schenk von Stauffenberg
Michel-Nr. 438 aus Block 3 vom 20.07.1964 (frankaturgültig bis 31.12.1966)

Stauffenberg trat seinen Dienst bei der Reichswehr 1926 beim traditionsreichen Reiterregiment 17 in Bamberg als Fahnenjunker an. Nach seiner Offiziersausbildung war er von 1929 bis 1934 Angehöriger dieses Reiterregiments. Am 26. September 1933 heiratete er in Bamberg. Seine Frau und die Kinder lebten bzw. leben in Bamberg und Umgebung.

Siehe auch:
 
Deutscher Katholikentag
81. Deutscher Katholikentag vom 13. - 17.07.1966 in Bamberg
Abbildung: Der Fischzug

Michel-Nr. 515 vom 13.07.1966 (frankaturgültig bis 31.12.1967)

Siehe auch:
Riemenschneider
Berliner Kunstschätze - Tilmann Riemenschneider

Michel-Nr. 305 Berlin vom 17.11.1967 (frankaturgültig bis 31.12.1969)
Evangelist Markus; Detail des Münnerstädter Altars von Tilmann Riemenschneider.

Tilman Riemenschneider (* um 1460 in Heiligenstadt; † 7. Juli 1531 in Würzburg) war ein deutscher Bildschnitzer und Bildhauer sowie Bürgermeister und Freiheitskämpfer.

Das marmorne Kaisergrab im Bamberger Dom - Grablege des heiliggesprochenen Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde - wurde in den Jahren 1499 bis 1513 in der Werkstatt des Bildhauers Tilman Riemenschneider geschaffen.


Siehe auch:
ETA Hoffman
150. Todestag von E.T.A. Hoffmann
Abbildung: E.T.A. Hoffmann

Michel-Nr. 426 Berlin vom 18.05.1972 (frankaturgültig bis 31.12.1967)

E.T.A. Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; gest. 25. Juni 1822 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.
Hoffmann zog im September 1808 nach Bamberg, wo er mit seinem Debüt als Musikdirektor im Oktober scheiterte. Von 1810 an war Hoffmann beim Bamberger Theater als Direktionsgehilfe, Dramaturg und Dekorationsmaler beschäftigt. Nebenbei gab er privat Musikunterricht. Nach einer Liebesaffäre mit der jungen Gesangsschülerin Julia Mark verließ Hoffmann Bamberg.

Zu erwähnen sind seine Freundschaft zu dem Bamberger Arzt Adalbert Friedrich Marcus (Markusplatz, Markusbrücke, Altenburg).

Nach E.T.A. Hoffmann sind in Bamberg das Theater und ein Gymnasium benannt.

Siehe auch:
 
Dr. Eisenbarth
250. Todestag von Dr. Johann Andreas Eisenbarth
Abbildung: Fahrender Wundarzt mit Marktstand, Gehilfen und Patienten

Michel-Nr. 953 vom 10.11.1977 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Johann Andreas Eisenbarth - geboren am 27. März 1663 in Oberviechtach, gestorben am 11. November 1727 in Hannoversch Münden - war ein deutscher Handwerkschirurg, der durch seine Heilerfolge als Wundarzt und Starstecher landesweit großen Ruhm erlangte.

Unmittelbar nach dem frühen Tod seines Vaters, der als Bruchschneider und Augenarzt tätig war, wurde Johann Andreas 1673 - im Alter von zehn Jahren - in die Obhut seines Schwagers Alexander Biller, des Gatten einer älteren Schwester, gegeben. Biller praktizierte damals in Bamberg als Augenarzt, Steinschneider und Bruchschneider. Unterbrochen von einem halbjährigen Klosteraufenthalt führte Johann Andreas Eisenbarth nach insgesamt zehnjähriger Ausbildung und der anschließend vorgeschriebenen Wanderzeit (ab 1678) im Jahr 1684 in Laufen bei Salzburg sein "Probierstück" des Handwerkschirurgen vor: ein Starstich bei einem 50-jährigen Mann. Danach blieb er ein weiteres Jahr bei seinem Schwager in Bamberg und ging 1686 nach Altenburg, der Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg.
Altes Rathaus
Europa: Baudenkmäler
Abbildung: Altes Rathaus Bamberg

Michel-Nr. 969 vom 22.05.1978 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Siehe auch:
Das Alte Rathaus ist auf vielen Marken, Belegen, Stempeln und dem Notgeld abgebildet, so dass weitere Links kaum möglich sind.
Messerschmitt Taifun
Jugend: Luftfahrt
Abbildung: Flugzeug Messerschmitt Bf/Me 108 "Taifun"

Michel-Nr. 594 Berlin vom 05.04.1979 (frankaturgültig bis 31.12.1991)

Der Konstrukteur des abgebildeten Flugzeuges war Willy Messerschmitt (* 26.06.1898 in Frankfurt am Main; gest. 15.09.1978 in München). Er wuchs ab 1906 in Bamberg auf, wo seine Eltern eine große Weinhandlung mit Weinstube betrieben. Dieses Lokal und Hotel besteht unter dem Namen Messerschmitt noch heute.
1923 gründete er während des Studiums die Messerschmitt Flugzeugbau GmbH in Bamberg, die neben Segelflugzeugen ein Sportflugzeug und ein motorisiertes Verkehrsflugzeug entwickelte. Die Firma war auf dem Gelände der damals stillgelegten Brauerei Murrmann, Jakobsberg 7 - 11 untergebracht. 1927 verlegte er das Unternehmen nach Augsburg und gründete ab 1936 in Regensburg eine Tochtergesellschaft.
1934 entwarf er neben der Bf 108 (M 37), die neue Maßstäbe im Leichtbau setzte, den Jäger Bf 109. Er entwickelte u.A. das Rekordflugzeug Me 209 und die Me 262, das erste serienproduzierte Flugzeug mit Turbinen-Luftstrahltriebwerk.
Nach Kriegsende 1945 konnte er in Deutschland keine Flugzeuge bauen. Er ließ in seinem Bamberger Werk Fertighäuser, Nähmaschinen, Bügeleisen und den bekannten Messerschmitt Kabinenroller herstellen. Ab 1951 ging er als Berater nach Spanien, und später nach Ägypten. Ab 1955 baute er wieder für die deutsche Luftwaffe Flugzeuge.
Messerschmitt verstarb am 15.09.1978 in München und wurde in Bamberg in der Familiengruft seiner Ehefrau Lilly, geb. Freiin von Michel-Raulino (Tochter aus dem Tabakwarenimperium Raulino, Bamberg) bestattet.

Siehe auch:






 
Riemenschneider
450. Todestag von Tilmann Riemenschneider

Michel-Nr. 1099 vom 07.05.1981 (frankaturgültig bis 30.06.2002)
Kriegsknechte unter dem Kreuz; Gruppe aus einem Kreuzigungsaltar um 1485/1490 von Tilmann Riemenschneider.

Tilman Riemenschneider (* um 1460 in Heiligenstadt; † 7. Juli 1531 in Würzburg) war ein deutscher Bildschnitzer und Bildhauer sowie Bürgermeister und Freiheitskämpfer.

Das marmorne Kaisergrab im Bamberger Dom - Grablege des heiliggesprochenen Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde - wurde in den Jahren 1499 bis 1513 in der Werkstatt des Bildhauers Tilman Riemenschneider geschaffen.


Siehe auch:
Gregorianischer Kalender
400 Jahre Gregorianischer Kalender
Abbildung: Zeitgenössische Erläuterung des Gregorianischen Kalenders (Johannes Rasch 1586)

Michel-Nr. 1155 vom 14.10.1982 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Der Gregorianische Kalender wurde durch die Bulle von Papst Gregor XIII eingeführt.
Diese Reform wurde unter der fachlichen Leitung des aus Bamberg stammenden Mathematikers und Theologen, dem Jesuitenpaters Christophorus Clavius (Christoph Schlüssel; 1538 - 1612), durchgeführt. Clavius lehrte in Rom Mathematik und war der Verfasser verschiedener Lehrbücher zur Mathematik und Astronomie.
In Bamberg ist u. a. eine Straße und ein Gymnasium nach ihm benannt. Desgl. ein Krater auf dem Mond.

Siehe auch:
Winnetou
75. Todestag von Karl May
Abbildung: Winnetou.

Michel-Nr. 1314 vom 12.02.1987 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Erstausgabe in Bamberg am Sitz des Karl May Verlages.

Siehe auch:


Weihnachten 1989, Engel
Weihnachten
Abbildung: Engel aus dem Englischen Gruß in der St-Lorenzkirche in Nürnberg vom Bildhauer Veit Stoß.

Michel-Nr. 1442 vom 16.11.1989 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Veit Stoß (* um 1447 in Horb am Neckar, † 1533 in Nürnberg) war ein Bildhauer und -schnitzer der Spätgotik. Er war vor allem in Krakau und Nürnberg tätig.

Sein Sohn Andreas, der im Nürnberger Karmeliterkloster als Prior amtierte, beauftragte 1520 seinen Vater, sein letztes Werk, das Hochaltarretabel der Karmeliterkirche zu schaffen, das bewusst ohne farbige Fassung bleiben sollte (1520–1523). Als das Nürnberger Kloster ein Jahr später aufgelöst wurde und Andreas Stoß nach Bamberg kam, kaufte er den Altar für die Bamberger Obere Pfarre an. Er wurde zur Feier der 700jährigen Konsekration des Doms im Jahr 1937 als Leihgabe in den Dom überführt.

Siehe auch:
Weihnachten 1989, Geburt Christi
Abbildung: Geburt Christi aus dem Englischen Gruß in der St-Lorenzkirche in Nürnberg vom Bildhauer Veit Stoß.

Michel-Nr. 1443 vom 16.11.1989 (frankaturgültig bis 30.06.2002)


Siehe auch:
Weihnachten 1989, Engel
Abbildung: Engel aus dem Englischen Gruß in der St-Lorenzkirche in Nürnberg vom Bildhauer Veit Stoß.

Michel-Nr. 858 Berlin vom 16.11.1989 (frankaturgültig bis 30.06.2002)


Siehe auch:
Weihnachten 1989, Anbetung der Könige
Abbildung: Anbetung der Könige aus dem Englischen Gruß in der St-Lorenzkirche in Nürnberg vom Bildhauer Veit Stoß.

Michel-Nr. 859 Berlin vom 16.11.1989 (frankaturgültig bis 30.06.2002)


Siehe auch:


Goldkreise von Erich Buchholz
100 Geburtstag von Erich Buchholz
Abbildung: Drei Goldkreise mit Vollkreis blau, Holzreliefplatte.

Michel-Nr. 1493 vom 08.01.1991 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Erich Buchholz (* 31.01.1891 in Bromberg; gest. 29.12.1972 in Berlin) war ein deutscher Maler, Architekt und Grafiker, der 1917 am Bamberger E.T.A-Hoffmann-Theater als Dramaturg und Bühnenbildner arbeitete.
 
Familie
Familie schafft Zukunft
Abbildung: Kinderzeichnung.

Michel-Nr. 1621 vom 16.07.1992 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Die Anregung zu dieser Briefmarke wurde von dem Angehörigen des damaligen Fernmeldeamtes Bamberg, Herrn Johannes Wicht, beim Bundespostministerium eingereicht.

Siehe auch:
Main-Donau-Kanal
Eröffnung Main-Donau-Kanal
Abbildung: Holzbrücke bei Essing über den Main-Donau-Kanal.

Michel-Nr. 1630 vom 10.09.1992 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Mit dem Kanalbau zwischen Bamberg und Nürnberg wurde 1960 begonnen, dieses Teilstück wurde 1972 eröffnet. Das letzte Teilstück zwischen Nürnberg und Kelheim wurde am 25. September 1992 eröffnet.

Siehe auch:
Altstadt Bamberg
Kultur und Naturerbe der Menschheit: Altstadt Bamberg
Abbildung: Stadtansicht mit Bamberger Dom, Neuer Residenz, Altem Rathaus, Kloster Michaelsberg und Kunigundenstatue.

Michel-Nr. 1881 vom 12.09.1996 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Aufnahme der Altstadt Bamberg in die Weltkulturerbeliste der UNESCO.

Siehe auch:

Die Heiligen Drei Könige
Weihnachten 1996: Miniaturansichten aus dem Perikopenbuch Heinrichs II.
Abbildung: Die Heiligen Drei Könige

Michel-Nr. 1891 vom 14.11.1996 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Das Perikopenbuch Kaiser Heinrichs II. (Gründer des Bistums Bamberg) zählt zu den bedeutendsten Werken der mittelalterlichen Buchkunst. Die prachtvolle Ausstattung unterstreicht die Bedeutung der Handschrift. Das zwischen 1007 und 1012 auf der Insel Reichenau entstandene Perikopenbuch enthält 194 Textabschnitte aus den Evangelien (Perikopen), die nach dem Ablauf des Kirchenjahres angeordnet sind. Zusätzlich finden sich Evangelientexte zu Gedenktagen für verschiedene Heilige, zur Kirchweihe und für Totenmessen.

Das Perikopenbuch wurde vom Kaiser und seiner Gemahlin Kunigunde dem Bamberger Dom zur Einweihung am 06.05.1012 gestiftet.

Im Zuge der Säkularisation wurde das Buch 1803 nach München (jetzt Staatsbibliothek) gebracht.

Das Perikopenbuch ist seit 2004 in das Weltdokumentenregister der UNESCO ("Memory of the World") aufgenommen worden.

Siehe auch:
 
Christi Geburt
Weihnachten 1996: Miniaturansichten aus dem Perikopenbuch Heinrichs II.
Abbildung: Christi Geburt

Michel-Nr. 1892 vom 14.11.1996 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Erläuterungen siehe vorherige Briefmarke Weihnachten 1996 80 + 40.

Siehe auch:
Thomas Dehler
100. Geburtstag Thomas Dehler

Michel-Nr. 1963 vom 06.11.1997

Dr. Thomas Dehler wurde am 14.12.1897 in Lichtenfels geboren.
  • Ab 1925 war er in Bamberg, als Rechtsanwalt zugelassen.
  • 1926: Aufnahme in die Freimaurerloge "Zur Verbrüderung an der Regnitz" in Bamberg. Er gehörte 1946 zu den Wiederbegründern der Loge, der er bis zu seinem Tod 1967 angehörte.
  • 1945 bis 1946: von der US-Militärregierung ernannter Landrat des Kreises Bamberg.
  • 1946 bis 1956: Landesvorsitzender der FDP Bayerns.
  • 1945 bis 1947: Generalstaatsanwalt beim Oberlandesgericht Bamberg.
  • 1947 bis 1949: Präsident des Oberlandesgerichtes Bamberg.
  • 1949 bis 1953: Bundesminister der Justiz.
  • 1954 bis 1957: Bundesvorsitzender der FDP.
  • Er starb am 21.07.1967 in Streitberg (Fränkische Schweiz).

Siehe auch:
Bamberger Reiter im Dom
Sehenswürdigkeiten: Bamberger Reiter
Abbildung: Bamberger Reiter im Bamberger Dom.

Michel-Nr. 2314 vom 13.02.2003 (Bogen- und Rollenmarke)

Siehe auch:
Der Bamberg Reiter ist auf vielen weiteren Marken, Belegen, Stempeln und dem Notgeld abgebildet, so dass weitere Links kaum möglich sind.
 
W. A. Mozart
250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart
Abbildung: Wolfgang Amadeus Mozart nach einem Gemälde von Barbara Krafft.

Michel-Nr. 2512 vom 02.01.2006

Die österreichische Malerin schuf 1819 eines der bekanntesten Porträts Mozart. Das Porträt wurde u.a. auch auf einer Euro-Münze Österreichs 2002 und auf einer Briefmarke Serbiens 2006 verwendet.

1821 zog Frau Krafft von Salzburg nach Bamberg und wohnte hier bis zu Ihrem Tod 1825.

Siehe auch:
Brooklyn Bridge
200. Geburtstag von Johann August Röbling
Abbildung: Brooklyn Bridge in New York.

Michel-Nr. 2544 und 2546 vom 08.06.2006 (nass- und selbstklebend)

Eine der Vorgängerbrücken der heutigen Kettenbrücke in Bamberg war eine eiserne Hängebrücke mit Stahlseilen (1829 bis 1891). Diese Brücke soll für den Thüringer Ingenieur Röbling (ausgewandert 1831) das Vorbild für die abgebildete Brooklyn-Bridge in New York gewesen sein.

Mit diesem Postwertzeichen wurden auch 2 Plusbriefe in verschiedenen Druckvarianten hergestellt:
  • Format B4 quer ohne Fenster (Michel-Nr. USo 128) und
  • Format C4 hoch mit Fenster (Michel-Nr. USo 129).

Siehe auch:
Bamberger Dom
1000 Jahre Bistum Bamberg
Abbildung: Bamberger Dom.

Michel-Nr. 2579 vom 02.01.2007

Das Bistum Bamberg wurde durch Kaiser Heinrich II. 1007 gegründet.

Siehe auch:
Der Bamberger Dom ist auf vielen weiteren Marken, Belegen, Stempeln und dem Notgeld abgebildet, so dass weitere Links kaum möglich sind.
 
Stauffenberg+Moltke
100. Geburtstag von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Helmuth James Graf von Moltke

Michel-Nr. 2590 vom 01.03.2007

Moltke gehörte zum sogenannten Kreisauer Kreis (Widerstand gegen Adolf Hitler). Zum Zeitpunkt des Attentats auf Hitler am 20.07.1944 war er bereits im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert. 1945 wurde er wegen seiner christlichen Gesinnung zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Siehe auch:

Riemenschneider
Trauernde Frauen - Tilmann Riemenschneider

Michel-Nr. 3180 vom 01.10.2015

Tilman Riemenschneider (* um 1460 in Heiligenstadt; † 7. Juli 1531 in Würzburg) war ein deutscher Bildschnitzer und Bildhauer sowie Bürgermeister und Freiheitskämpfer.

Das marmorne Kaisergrab im Bamberger Dom - Grablege des heiliggesprochenen Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde - wurde in den Jahren 1499 bis 1513 in der Werkstatt des Bildhauers Tilman Riemenschneider geschaffen.


Siehe auch:

Weitere Informationen zu den hier abgebildeten Bau-/Kunstwerken siehe im Wikipedia Lexikon Bamberg unter Bauwerke.
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