Weitere postalische Stempel

Letzte Änderung dieser Seite: 11.01.2020
Hier wollen wir Zug um Zug Stempel mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Wir bitten alle Sammlerfreunde eventuell vorhandenes Material zur Verfügung zustellen (Original oder Scann). Dies gilt natürlich auch für Detailangaben.
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Soweit bei den Kennbuchstaben Jahreszahlen angegeben sind, haben diese vorgelegen.

Aus dem Briefkasten Nachgebühr Zurück Friststempel Mit Luftpost befördert

Zeitungsabteilung/Zeitungsstelle Telegrafenstempel Königlich Bayerische Oberpostdirektion

Aus dem Briefkasten

Stempel - auch handschriftlicher Vermerk - auf Sendungen, die in den Briefkasten eingeworfen worden waren, obwohl eine Einlieferung am Schalter notwendig gewesen wäre. Beispielsweise:
  • Eilsendungen,
  • nachzuweisende Sendungen,
  • Telegramme,
  • Sendungen mit Gebührenfreiheitsvermerk.

Der Vermerk sollte u. a. auf die bestimmungswidrige Einlieferung der Sendung hinweisen und etwaige Verzögerung erklären.

Bei nicht freigemachten Sendungen wurde üblicherweise Nachgebühr ausgeworfen.

Aus dem Briefkasten vor 1882
vor 1882,
da Tagesstempel ohne Jahreszahl
Bamberg 2
Aus dem Briefkasten1908
1896, 1889, 1899, 1908
Bamberg 1
1870
Bamberg
Aus dem Briefkasten1905
1905, 1911
Bamberg 2
Ähnlich Stempel von 1896 ff.,
aber etwas kleiner.
Aus dem Briefkasten1934
1934
Bamberg 2
Ähnlich Stempel von 1896 ff.,
aber etwas kleiner.
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Nachgebühr

Nebenstempel zur Kennzeichnung nicht oder ungenügend freigemachter Postsendungen oder zum Einzug postalischer Gebühren.
  • Im 19. Jahrhundert meist ein großes "T" und ggf. handschriftliche oder gestempelte Angabe der zu zahlenden Nachgebühr (vor allem im zwischenstaatlichen Postverkehr heute noch üblich).
  • Textstempel "Porto" (bis 1926 Deutsche Reichspost).
  • Textstempel "Nachgebühr" (nach und nach ab 1926 ).
  • Bei der Deutschen Bundespost bzw. der Deutschen Post AG wurde/wird die Nachgebühr mit Blaustift handschriftlich ausgeworfen, wobei im grenzüberschreitenden Verkehr auch Nachgebührstempel angewendet wurden.

Nachgebühr 1934
1934
Nachgebühr 1977
1970, 1977, 1981 - 1987
Auch mit leicht abweichenden Abmessungen vorkommend.
Nachgebühr 1977
1977, 1981 - 1982, 1984 - 1987,
1993, 2016
Blaustiftvermerk - auch gemeinsam mit Stempel "Nachgebühr".

Nachgebühr 1963 Vorderseite
auf Vorderseite
Nachgebühr 1963 Rückseite
auf Rückseite
Postkarte der Versandstelle für Sammlermarken in Frankfurt vom 16.10.1963 mit der Bestätigung des Dauerbezugs. Die Gebühr von 75 Pfennig (siehe Rückseite) wurde wie eine Nachgebühr eingezogen. Siehe handschriftlicher Vermerk "75" und Stempel vom 17.10.1963 auf der Vorderseite.


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Zurück (an den Absender)

Handschriftlicher oder Stempelhinweis auf Sendung, die an den Absender zurückgeht. In vielen Fällen auch um den Rücksendungsgrund erweitert, wie zum Beispiel Empfänger verstorben, Empfänger unbekannt verzogen, Annahme verweigert.

Zurück 1933 Vorderseite
auf Vorderseite
Zurück 1933 Rückseite
auf Rückseite
Einschreibebrief Bamberg 2 vom 19.09.1933, der auf der Vorderseite den Stempel "zurück" erhielt. Auf der Rückseite der handschriftliche Vermerk vom 02.10.1933 für die Rücksendung (Fa. Gebr. Müller erloschen).
Zurück 1945 Vorderseite
auf Vorderseite
Zurück 1945 Rückseite
auf Rückseite
Brief Bamberg 3 vom 08.11.1945, der auf der Vorderseite den handschriftlich Vermerk "Zurück" erhielt. Auf der Rückseite der handschriftliche Vermerk "Zurück ubk".
Zurück 1958
Brief von 1958 aus dem Ausland mit Retourstempel und Datumsstempel.
Zusätzlich Klebezettel mit dem Hinweis "Verstorben" und Bestätigung mit dem Tagesstempel.
Zurück 1966 Vorderseite
auf Vorderseite
Zurück 1966 Rückseite
auf Rückseite
Brief aus Remels vom 25.04.1966 nach Bamberg, der auf der Vorderseite den Stempel "Zurück" erhielt. Auf der Rückseite der Stempel mit dem Grund der Rücksendung.
 
Zurück 1992
auf Vorderseite
Brief von 1992 mit Stempel auf der Vorderseite.
Auf der Rückseite der Stempel "Empfänger verzogen. Nachsendungsantrag liegt nicht vor". Stempel kaum lesbar.
Zurück 1993
Brief von 1993 mit Stempel auf der Vorderseite.
Keine weitere Angaben zur Rücksendung.
Zurück 1999
Brief von 1999 mit Stempel auf der Vorderseite.
Der Empfänger war unbekannt verzogen (Stempel der Deutschen Post auf der Vorderseite).
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Friststempel


Friststempel
Friststempel auf einer Nachname (Dreieckstempel) 1959


Friststempel wurden bei der Post zum 28.12.1927 eingeführt.

Nicht eingelöste Nachnahmen, Einschreiben und Wertbriefe erhielten den Friststempel mit dem letzten Tag der Einlösung. Hier am 11. eines Monats.

Bisher gefundene Jahre:
Tag 21 1931
Tag 11 1959
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Mit Luftpost befördert


Postkarte mit Luftpost aus Nürnberg nach Bamberg von 1927.
Postkarte Luftpost befördert
Brief mit Luftpost aus Plauen nach Bamberg von 1927.
Postkarte Luftpost befördert

Luftpost befördert
Stempel auf Luftpostkarte/-brief nach Bamberg 2 aus
  • Nürnberg 2 BA - Zweigdienststelle Flughafen Fürth-Nürnberg von 1927 (z.B. 12.07. und 26.07.1927) und
  • Plauen (Vogtl), Flughafen von 1927 (17.07.1927.

Dort nebenstehender Handstempel.

Größe: 52x17 mm.
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Zeitungsabteilung/Zeitungsstelle

Bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts - wahrscheinlich bis 31.12.1978 - hat die Post im Rahmen des Zeitungsvertriebs u. a. wahrgenommen:
  • Vermittlung von Bestellungen von Zeitungen.
  • Beförderung der Zeitungen.
  • Einziehung des Bezugsgeldes (Wegfall wahrscheinlich ab 01.01.1979).

Zu diesem Zweck waren bei bestimmten Postämtern Zeitungsstellen bzw. Zeitungsabteilungen eingerichtet. Diese Stellen verwendeten teilweise eigene Stempel.

Zeitungsabteilung 1895
1895
Zeitungsabteilung 1907
1907
Zeitungsabteilung 1923
1923
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Telegrafenstempel

Laut Verordnung vom 13.12.1869 mußten die Gebühren von Telegrammen mittels Telegrafenmarken entrichtet werden. Ausgenommen waren bis 01.01.1876 Telegramme, die europäische Linien überschritten und solche die bei der Kgl. Bayer. Staatsbahn und der Kgl. Bayer. privaten Ostbahn-Gesellschaft aufgegeben wurden.

Die Entwertung der Telegrafenmarken erfolgte:
Variante 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Marken in Kreuzerwährung x x x
Marken in Markwährung x x x x x x
Ortsstempel der Annahmestation x
Telegrafenstempel der Telegrafenämter x x
Poststempel der Post- und Bahnstationen x x
Dienstsiegel x x x 3) x
zusätzlich Durchlochung 2) x 1) x x 1) x 1) x
zusätzlich Federstrich (gelegentlich) x x
zusätzlich Federstrich ab 1878 2) x x

1) Teilweise nicht erfolgt.
2) Ab 1878 anstelle Durchlochung auch Federstrich erlaubt.
3) Nur zur Gebührenverrechnung.

Telegraphenstempel 1878 ff
Entwertung der Telegrafenmarken mit Telegrafenstempel und Federstrich
Variante 5

Möglich zwischen 1878 und 31.12.1880, da Zusatzentwertung mit Federstrich und Gültigkeit der Marken bis zum 31.12.1880.
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Königlich Bayerische Oberpostdirektion

Die Verwendung dieses Stempels ist wahrscheinlich nur innerdienstlich erfolgt.

Oberpostdirektion 1907 ff

Aufgrund der Marke Bayern Michel-Nr. 43 ist eine Verwendung des Stempels zwischen Mai 1879 und dem 30.06.1912 möglich. Da das Oberpostamt Bamberg aber erst zum 01.04.1907 in eine Oberpostdirektion umgewandelt wurde, schränkt dies den Zeitraum auf 01.04.1907 - 30.06.1912 ein.

Hinweis:
Die Oberpostdirektion hat das neue Dienstgebäude am Wilhelmsplatz am 29.12.1907 bezogen.
Aus dem Briefkasten Nachgebühr Zurück Friststempel Mit Luftpost befördert

Zeitungsabteilung/Zeitungsstelle Telegrafenstempel Königlich Bayerische Oberpostdirektion

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