Belege Bamberger Firmen

Letzte Änderung dieser Seite: 02.05.2019
Hier wollen wir Zug um Zug Belege mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Jeder Sammlerfreund ist aufgerufen entsprechende Dokumente oder Scans beizusteuern.
Sofern die Belege besondere Stempel enthalten siehe unter Poststempel.

Suche mit
Google
Suchbegriff eingeben und [RETURN].
Beispiel: Firmenname ggf. mit Ergänzung (z.B. Müller Mantelfabrik) oder Herstellerkennung (z. B. F66/3503 oder E851928) eingeben
Angezeigt werden alle Seiten dieser Homepage mit dem Suchbegriff. Die gewünschte Seite im Browser starten und innerhalb der Seite dann mit den Suchfunktionen des Browsers (z. B. [Strg]+[F]) weitersuchen.

A B D F G H K L M N O P R S T U W

A

Ament Hans Möbel- und Taperziergeschäft, Hallstadter Straße 20
Ansichtskarte der Firma im Fernverkehr, 1911

Ament
Vorderseite
Ament
Rückseite mit Abbildung des Geschäftshauses
Δ Nach oben

 

B


Badum Johann Gärtnerei, Mittelstraße 54
Postkarte im Fernverkehr der Firma nach Augsburg (Inland), 1914

Badum 1914
Vorderseite
Badum 1914
Rückseite







Bamberger Hof Hotel, Schönleinsplatz 4
Postkarte im Fernverkehr der Firma nach Erlangen (Inland), 1905

Bamberger Hof 1905
 
Postkarte der Firma in die Schweiz (Ausland), 1885

Bamberger Hof 1885
Baumann Anton Brauerei, Obere Königstraße 5
Johann Baumann war der letzte Braumeister der Brauerei Großkopf. Betriebsaufgabe am 01.10.1922.
Brief im Fernverkehr der Firma (Inland), 29.09.1918

Baumann 1918


Der Brief ist mit dem nur kurzzeitig eingesetzten Serienstempel "Hilf siegen! Zeichne Kriegsanleihe! Bamberg 2" gestempelt.
Bayerische Verwertungsstelle für Heeresgut Bamberg
Brief im Fernverkehr der Bayerischen Verwertungsstelle für Heeresgut Bamberg, 23.07.1919, mit portogerechter Dienstmarke.

Bayerische Verwertungsstelle 1919
Der Brief ist mit dem Serienstempel Bamberg 2 in der Variante 1 (Tagesstempel mit Gitterbögen - 6 kurze Striche - keine durchgehende Linie) entwertet.

Im Zuge der Demobilmachung der deutschen Armeeverbände nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden im ganzen Land Unmengen an staatseigenem Heeresgut frei. Um die bayerischen Interessen bei dessen Verwertung zu wahren, wurde durch Ministerialbekanntmachung vom 6. Dezember 1918 eine eigene Landesstelle, die Bayerische Verwertungsstelle für Heeresgut (BVH) errichtet, die zunächst dem Staatsministerium des Äußern, dann bis April 1919 dem neugebildeten Staatsministerium für Handel, Industrie und Gewerbe (MHIG) unterstellt war.
Die BVH, bei der zeitweise über 1100 Angestellte beschäftigt waren, war damals das größte Verkaufsunternehmen in Bayern. Neben einer zentralen Stelle gab es mehrere Zweigstellen sowie Fahndungsstellen in München und Nürnberg, wobei letztere sich ganz der Wiederbeschaffung von abhanden gekommenem Heeresgut widmeten.
Im April 1919 wurde die BVH als Abteilung III, Zweigstelle Bayern, dem Reichsschatzministerium eingegliedert und zum 1. April 1920 aufgelöst. Die Aufgabe der Verwertung wurde nun von der Reichstreuhandgesellschaft AG in Berlin wahrgenommen, die der Wiederbeschaffung dagegen von der neu eingerichteten "Bayerischen Erfassungsstelle für Heeresgut" (BEH) beim Reichsschatzministerium III, der die Fahndungsstellen unterstellt wurden.

 
Bayerlein A. Großhandlung Landesprodukte
Brief im Fernverkehr der Firma (Inland), 1880

Bayerlein 1880
Wahrscheinlich ist die Firma A. Bayerlein und die folgende Firma Bayerlein & Rath identisch. Im Adressbuch 1930 sind die Herren Bayerlein in der Brennerstraße und Herr Rath in der Katharinenstraße gemeldet.
 
Bayerlein & Rath Großhandlung Landesprodukte
Brief im Fernverkehr der Firma (Inland), 1913

Bayerlein 1913
Wahrscheinlich ist die Firma Bayerlein & Rath und die vorstehende Firma A. Bayerlein identisch. Im Adressbuch 1930 sind die Herren Bayerlein in der Brennerstraße und Herr Rath in der Katharinenstraße gemeldet. Herr Rath als Geschäftsführer.
Δ Nach oben

 

D

Dederer Christian Depot
Amtliche Postkarten - Bayern, P 34/02 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund lila mit Zudruck auf der Rückseite, 1889.

Dederer
Vorderseite
Dederer
Rückseite
Δ Nach oben

F

Fränkischer Tag
Zusendung der Heimatzeitung als Feldpost nach Fürth bzw. Nürnberg.

Zeitung Feldpost

Zusendung der Heimatzeitung als Zeitungs-Drucksache mit verschiedenen Bamberger Motiven 1958.

Zeitungs-Drucksache Klein Venedig
Klein Venedig
Zeitungs-Drucksache Dom
Dom
Zeitungs-Drucksache Partie an der Regnitz und Kloster Michelsberg
Partie an der Regnitz und Kloster Michelsberg
Zeitungs-Drucksache Gabelmann-Brunnen und Kirche St. Martin
Gabelmann-Brunnen und Kirche St. Martin
Zeitungs-Drucksache Concordia und Dom
Concordia und Dom
Zeitungs-Drucksache Alte Hofhaltung
Alte Hofhaltung
 
Zeitungs-Drucksache Altes Rathaus
Altes Rathaus
Zeitungs-Drucksache Altenburg
Altenburg

Nachsendung der Heimatzeitung in den Urlaub als Zeitungs-Drucksache mit verschiedenen Bamberger Motiven 1989.

Zeitungs-Drucksache Altenburg
Altenburg

Abbildung entspricht der Abbildung von 1958 (siehe oben).
Zusätzlicher Text unter dem Bild:
FRÄNKISCHER TAG GMBH & CO.
           86 Bamberg

1989 galt für Bamberg bereits die PLZ 8600, d.h. wahrscheinlich wurde dieses Streifband bereits seit Jahren so verwendet.
Da die Sendung in die Türkei ging, wurde die PLZ handschriftlich mit "D-" erweitert.

Nachsendung der Heimatzeitung in den Urlaub mit Streifbandzeitung Dom 1993.

Streifbandzeitung Dom

Δ Nach oben

 

G

Germania Verlag für Alben und Kalender für den Schieß- und Jagdsport
Fernbrief bis 20 g, 1912.

Germania 1912
Δ Nach oben
 

H


Hellmann Hermann Bankhaus, Willy-Lessing-Str. 2. (Ecke Schönleinsplatz)
Die jüdische Bank wurde bereits 1905 von der Bayerischen Handelsbank - ab 1921 Bayerische Vereinsbank - übernommen.
Fernbrief über 15 g bis 250 g, 1896.

Hellmann 1886
Herbst Georg Obst- und Gemüsehandel
Postkarte im Fernverkehr, 1915.

Herbst 1915
Vorderseite
Herbst 1915
Rückseite







 
Hess Robert Kolonialwaren
Amtliche Postkarte - Bayern, P 7 II 3 Pfennig Wappen hellgrün mit Zudruck auf der Rückseite, 18xx.
Typ P 7 II mit "ö" bei Königreich. Typ P 7 I mit "ô".

Hess 18xx
Vorderseite
Hess 18xx
Rückseite






Δ Nach oben
 

K


Kern Johann-Jakob
Zu dieser Bamberger Firma konnten bisher keine Daten gefunden werden.
Fernbrief mit Zulassungsstempel, 1918

Kern 1918
Kern 1918
Zulassungsstempel zur Postbeförderung.

Über diesen Stempel ist bisher nichts bekannt. Für Hinweise sind wir dankbar.
Kleinwohnungsbau
Zu dieser Bamberger Firma konnten bisher keine Daten gefunden werden.
Fernbrief, 27.05.1919

Kleinwohnungsbau 1919


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
Kröner Wilhelm Optiker, Grüner Markt 1
Amtliche Postkarte - Bayern, P 93 I/02 5 Pfennig Wappen grün mit Zudruck auf der Rückseite, 1914.

Postkarte Kröner
Vorderseite
Postkarte Kröner
Rückseite
 
Krug Hotel Gasthof, Stegaurach, Mühlendorfer Str. 4
Infobrief DIN-Lang mit Fenster mit Kundenmotiv Altes Rathaus Bamberg, 2010 - 2011

Infobrief mit Altem Rathaus


Mit dem Umschlag hat das Hotel Gasthof Krug in Stegaurach (Nachbarort von Bamberg) in den Jahren 2010 und 2011 Kunden informiert.
Kupfer & Mohrenwitz Monopol Textilwerk
Die Firma wurde 1871 von Jakob Kupfer und Bernhard Mohrenwitz als Großhandlung für Nähseide am Schillerplatz gegründet. Hieraus entwickelte sich eine Fabrik in der Schützenstraße. Um 1900 entstand ein hochmodernes Werk in der Luitpoldstraße 40 (Dampf- und Schreibmaschinen), dass später um das angrenzende Anwesen Josephstrasse 7 erweitert wurde (Lager, Verkauf). Ab 1911 waren Teilhaber Stefan Mohrenwitz und sein Vetter Edmund Bing und nach dessen Tod 1936 Hugo Rehbock und sein Schwiegersohn Max Wiesenfelder (vorher Prokurist bei Hugo Löbl und Söhne).
Ende 1938 erfolgte die Arisierung durch die Porzellanfabrik Schmidt und Winterling aus Windischeschenbach.
Edmund Bings Witwe nahm sich am 09.11.1938 (Pogromnacht) das Leben. Hugo Rehbock selbst verstarb 1940, während seine Witwe im Osten ermordet wurde. Stefan Mohrenwitz konnte mit Frau und einem Sohn nach Shanghai fliehen. Eine Tochter war bereits früher nach Palästina ausgewandert. Ein Sohn wurde in England interniert und nach Australien deportiert. Max Wiesenfelder konnte in die USA entkommen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma treuhänderisch weitergeführt. Max Wiesenfelder erhielt in einem Rückerstattungsverfahren 1950 das Werk und die Grundstücke zurück, musste aber eine Abfindung von 150000 DM zahlen. Er blieb in den USA. In den frühen 1950er-Jahren ging die Firma in Konkurs. Ab 1956 erneuter Start durch Albin Witter aus Hanau. Der Betrieb wurde jedoch 1984/1987 endgültig geschlossen.
Brief an eine Firma in Nürnberg, 1910

Kupfer & Mohrenwitz

 
Ansichtskartekarte mit Werbung in die Schweiz, 1912. Auf der Rückseite ist das Werk abgebildet.

Kupfer & Mohrenwitz
Vorderseite
Kupfer & Mohrenwitz
Rückseite (vergrößert)






Δ Nach oben
 

L


Langmeier & Kaufmann Tuben und Metallkapselfabrik
Die Metallwarenfabrik Langmeier und Kaufmann wurde 1885 in einem Mühlenwerk gegründet. 1900 Umzug in einen Neubau in der Pödeldorfer Str. 1 und Umbenennung in Bamberger Metallkapsel- und Metallwarenfabrik Kaufmann & Sohn. 1921 wurde die Firma nach Fürth verlegt. Aber bereits 1922 wurde die Firma u. a. von Ernst Neuburger neu gegründet. Im Jahr 1938 übernahmen Christian und Dr. Ernst Linhardt aus Rehau im Zuge der Arisierung die Firma Kaufmann & Sohn von dem jüdischen Besitzer Ernst Neuburger. Ernst Neuburger wurde 1942 im Osten ermordet. Die Firma wurde in Linhardt & Co umbenannt. Siehe Freistempler unten.
Das Werk wurde 1945 durch Bombentreffer schwer beschädigt, die Produktion konnte erst 1949 wieder als Kaufmann & Sohn aufgenommen werden.
1975 wurde das Werk von der Schweizer Firma Obrist AG erworben aber später an die Linhardt-Gruppe aus der Oberpfalz weitergegeben.
2005 wurde das Bamberger Werk geschlossen und wenige Jahre später abgerissen. Heute befinden sich auf dem Grundstück 2 Lebensmittelmärkte.
Postkarte nach Schottland mit Werbezudruck auf der Rückseite, 1897.

Langmeier & Kaufmann 1897
Vorderseite
Langmeier & Kaufmann 1897
Rückseite

Lindner Elektrotechnische Fabrik, Lichtenhaidestraße 9
Auslandsbrief Luftpost bis 20 g, 1957.

Lindner 1957
 
Lorenz Josef Metall- und Lederwarenfabrik, Siechenstraße 37
Fernbrief bis 15 g, 1898.

Lorenz 1898
Fernbrief bis 20 g, 26.10.1923.
Portogerecht frankiert mit 20 Millionen Mark (Fernbrief und Einschreiben je 10 Mill.).

Lorenz 1923
Lucas & Hermann Briefmarkenversand
Auslandswertbrief bis 20 g, 1920

Lucas & Hermann 1920

Δ Nach oben
 

M


Mayer Robert Großgärtnerei
Die Großgärtnerei wurde 1898 in Bamberg gegründet und 1996 in den Nachbarort Strullendorf verlagert. Dort bestand seit Anfang der 1970er-Jahre ein Zweigbetrieb.
Auf dem ehemaligen Betriebsgelände in Bamberg befindet sich jetzt die Wohnsiedlung Mayersche Gärtnerei.
Postkarte im Fernverkehr nach Gößweinstein, 1902

Mayer Robert 1902
Mechanische Seilerwarenfabrik Magazin-/Jäckstraße
Die Firma wurde 1885 auf dem Gelände Magazin-/Jäckstraße gegründet. Mit bis zu 575 Arbeitern war die Firma zeitweise der zweitgrößte industrielle Arbeitsgeber in Bamberg. Betriebsaufgabe 1963. Das Gelände wurde von der Firma Schaeffler, Teppichhersteller, übernommen und wurde ab 2014 in ein neues Wohngebiet umgestaltet. Eine neue Straße "Alte Seilerei" erinnert an die Firma.
Postkarte im Fernverkehr, 1912

Mechanische Seilerwarenfabrik 1912
Vorderseite
Mechanische Seilerwarenfabrik 1912
Rückseite
 
Brief als Drucksache an eine Straßburger Firma (Inland), 1915

Mechanische Seilerwarenfabrik 1915


Portogerechte Frankierung mit
  •   3 Pf. für Drucksache im Fernverkehr bis 50 g, und
  • 20 Pf. für Einschreiben
Brief an einen Nürnberger Händlerverband, 1919.

Mechanische Seilerwarenfabrik 1919


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
 
Meyer & Bickel Dampf-Waschanstalt, Markusstraße 8a
Amtliche Postkarte - Bayern, P 65/02 2 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund grau mit Zudruck auf der Rückseite, 1914.

Meyer & Bickel 1914
Vorderseite
Meyer & Bickel 1914
Rückseite
Meyer Guido Wäscheausstattungen
Brief Fernverkehr, 1915.

Meyer 1915
Meyer 1915
Auszug
 
Morneburg Metallkapselfabrik
Postauftragsbrief (einschließlich Einschreibgebühr und Porto), 1911

Morneburg 1911
Δ Nach oben
 

N


Niezoldi Christian Weinhandlung, Rüdesheim und Weinrestaurant "Zum Rüdesheimer", Bamberg, Vorderer Graben 2
Ansichtskarte der Rüdesheimer Weinhandlung mit dem Bild des Bamberger Weinrestaurants "Zum Rüdesheimer" vom 21.05.1904.
In Bamberg gab es zu dieser Zeit mehrere Weinhandlungen mit dem Namen "Niezoldi". U.U. betrieb Christian Niezoldi gleichzeitig eine Weinhandlung in Rüdesheim. Die Karte nach Frankreich wurde in Bamberg portogerecht mit 10 Pfennig frankiert und aufgegeben.

Niezoldi Christian
Vorderseite
Niezoldi Christian
Rückseite

Niezoldi Peter Raimund Weinhandlung, Obere Sandstraße 11
Amtliche Postkarte - Bayern, P 7 II 3 Pfennig Wappen hellgrün mit Zudruck auf der Rückseite, 1876.
Typ P 7 II mit "ö" bei Königreich. Typ P 7 I mit "ô".

Niezoldi Peter
Vorderseite
Niezoldi Peter
Rückseite

Amtliche Postkarte - Bayern, P 29 II/01 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund hellgrün mit Zudruck auf der Rückseite, 1906.

Niezoldi Peter
Vorderseite
Niezoldi Peter
Rückseite
 
Drucksache mit 3 Pfennig Prinzregent Luitpold, 1918.

Niezoldi Peter

Nüßlein A. Kolonialwaren, Luitpoldstraße 16
Ansichtskarte der Firma im Fernverkehr, 1914

Nüßlein
Vorderseite
Nüßlein
Auszug Vorderseite mit Geschäftshaus an der Luitpoldkreuzung




Δ Nach oben

 

O

Oehlhorn & Kahn Metallwarenfabrik
Die Firma wurde 1913/1914 von Georg Oelhorn und Sali Kahn in der Hallstadter Straße 73 gegründet. Sali Kahn war der Neffe von Louis Kahn (Wäschefabrik Elka). Am 15.10.1938 musste Sali Kahn seinen Geschäftsanteil an Dr. Woelz verkaufen (arisieren). Die Firma wurde in Oelhorn und Woelz umbenannt.
Sali Kahn konnte im April 1939 aus Deutschland nach Belgien fliehen. Von dort weiter nach Frankreich mit zahlreichen Internierungen und letztendlich Flucht in die USA, wo er jedoch 1942 verstarb.
Georg Oelhorn verstarb 1941. Seine Erben Ernestine Oelhorn und der Sohn Heinz wurden von Dr. Woelz aus der Firmenleitung verdrängt und 1943 entlassen. Ab Oktober 1945 führte ein von der Besatzungsmacht eingesetzter Treuhänder die Firma. Aufgrund des von der Familie Kahn eingeleitetem Rückerstattungsverfahrens musste Dr. Woelz die Firma im September 1950 verlassen, wobei er 15000 DM, Maschinen und Halbzeuge als Ersatz erhielt. Die Firma wurde umgehend wieder in Oelhorn und Kahn umbenannt und von Heinz Oelhorn geleitet. Die Familie Kahn kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück. Sie verkauften ihre Anteile 1954 an die Familie Oelhorn.
Im Januar 2015 hat die Firma Insolvenz beantragt. Am 24.06.2015 hat die Firma Geka aus Bechhofen (Landkreis Ansbach) die Firma Oeka gekauft. Aus dem Betrieb ist der Bereich OekaTech Automotive ausgegliedert worden, während die übrigen Geschäftsbereiche in die Bereiche von Geka eingegliedert wurden.
Brief der Firma im Fernverkehr bis 20 g 1920

Oelhorn & Kahn 1920


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt. Der 2. Tagesstempel ist kopfstehend.
Δ Nach oben

 

P

Pfälzer Bank Bankfiliale Bamberg
Die Bank wurde 1883 durch Übernahme der 1867 errichteten Volksbank Ludwigshafen gegründet. Bis zum 1. Weltkrieg wurden zahlreiche Banken übernommen. Nachdem Ende 1921 Devisenhändler der Münchener Niederlassung der Bank durch ungenehmigte und verheimlichte Devisen-Termingeschäfte einen Verlust von 340 Mio. M zugefügt hatte (Eigenkapital 100 Mio) erfolgte eine Rettung durch die Rheinische Creditbank und die Deutsche Bank. Die Bank wurde im Februar 1922 aufgeteilt. Die Rheinische Creditbank übernahm die Niederlassungen in der Pfalz, in Baden und in Hessen, während die Deutsche Bank die rechtsrheinischen Niederlassungen (Frankfurt a.M., München, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Bamberg) erhielt. 1929 übernahm die Deutsche Bank auch die Rheinische Creditbank.
Tauchbootbrief der Bank nach Argentinien 1917

Pfälzer Bank 1917
Das Deutsche Reich versuchte während des 1. Weltkrieges den Handelsverkehr für kriegswichtige Güter und Diplomatenpost mit dem amerikanischen Kontinent aufrechtzuerhalten. Die Seeblockade, die die direkten Kriegsgegner errichtete hatten, sollte mit Hilfe von Handels-U-Booten umgangen werden. Zum Betrieb dieser Handels-U-Boote gründeten der Bremer Großkaufmann Alfred Lohmann, die Reederei Norddeutscher Lloyd und die Deutschen Bank am 8. November 1915 die Deutsche Ozean-Reederei (DOR).

Die dritte Tauchbootfahrt, die am 15. Januar 1917 starten sollte, wurde wegen Eintritts der USA in den Krieg als Kriegsgegner von Deutschland nicht angetreten. Alle Waren und Postsendungen, die zur Beförderung bei der Werft in Bremen gelagert waren, wurden den Absendern zurückgegeben. Die Postsendungen erhielten den Stempel „Zurück. Wegen Einstellung des Tauchbootbriefverkehrs zurück an den Absender“. Den Absendern wurde das bereits bezahlte Beförderungsentgelt und die Kosten für die Zuleitung der „Tauchbootbriefe“ erstattet. Allerdings musste hierfür der Briefumschlag als Quittung bei der Post abgegeben werden. Diese zurückgegebenen Umschläge wurden später dem Briefmarkenhandel überlassen.
Pfälzer Bank Zurück Pfälzer Bank Zurück
Links:
Stempel Zurück.

Rechts:
Stempel der Deutsche Ozean-Reederei (DOR) Bremen vom 30.01.1917 (schlechte Qualität).
Δ Nach oben

 

R


Raulino Johann Peter Rauch- und Schnupftabakfabriken
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 11 II 5 Pfennig Wappen dunkelgrün, 1877.
Hier Antwortteil mit Vordruck an die Firma Raulino 1879.

Raulino
 

Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 32/02 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund lila, 1884.
Hier Frageteil mit Vordruck der Firma Raulino an die Firma Bauer 1887.

Raulino 1887
Vorderseite
Raulino 1887
Rückseite


 
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 46/01 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund grün, 1895.

Raulino Antwortpostkarte vorne
Antwortpostkarte Vorderseite - Antwortteil nachstehend
Raulino Antwortpostkarte Rückseite
Antwortpostkarte Rückseite - Antwortteil nachstehend



Raulino Antwortteil vorne
Antwortteil Anschriftenseite
Raulino Antwortteil Rückseite
Antwortteil Rückseite

Amtliche Postkarte - Bayern, P 83/01 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund grün, 1910.
Die Rückseite ist unbedruckt.

Raulino 1910
 
 
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 89/04 5 Pfennig Prinzregent Luitpold grün, 1914.
Hier Antwortteil mit Vordruck an die Firma Raulino.

Raulino 1914
 


Renner Andreas Erste Oberfränkische Ofenrohr- und Rohrbogenfabrik
Die Firma wurde 1889 als erste oberfränkische Ofenrohr- und Rohrbogenfabrik gegründet und war in der Geisfelder Straße/Armeestraße ansässig. Nach einer Insolvenz 12.2009 wurde die Firma von einer Familien-GmbH Renner-Schröder weitergeführt. Seit der weiteren Insolvenz Ende 2017 ist der Betrieb geschlossen.
Fernbrief bis 20 g von 1912.

Renner 1912
Der Brief ist mit dem Bandstempel Bamberg 2 - ohne PLZ - in der Variante 1 (Tagesstempel mit Gitterbögen - 6 Striche) entwertet.
 
Rothkeppel Friedrich Handlung, Karolinenstraße 1
Amtliche Postkarten - Bayern, P 25 I 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund hellgrün mit verschiedenen Zudrucken auf der Rückseite, 1883.

Rothkeppel
Karte 1: Vorderseite
Rothkeppel
Karte 1: Rückseite






 
Rothkeppel
Karte 2: Vorderseite
Rothkeppel
Karte 2: Rückseite






 
Amtliche Postkarten - Bayern, P 25 II 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund hellgrün mit verschiedenen Zudrucken auf der Rückseite, 1884.
Die Postkarte hat im Gegensatz zu P 25 I einen zweizeiligen Vermerk unter "POSTKARTE" und links unten das Kontrollzeichen "A".

Rothkeppel
Karte 3: Vorderseite
Rothkeppel
Karte 3: Rückseite







 
Rudhart Peter Futtermittel- und Hundekuchenfabrik, Markusplatz 16
Drucksache Fernverkehr bis 50 g, Marke gültig vom 01.01.1890 - 30.06.1912.

Rudhart 18xx
Fernbrief mit falscher Frankatur, 02.11.1923.
Die Gebühr betrug vom 20. - 31.10.1923 10 Millionen Mark. Ab 01.11.2013 wären 100 Millionen richtig gewesen.

Rudhart 1923
 
Rübsam Carl Heinrich Malzfabrik
Der aus Fulda stammende Besitzer der Malzfabrik Rübsam betrieb auch die Bamberger Brauerei Bärenbräu bzw. ab 1906 die fusionierte "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG".
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 89/02 5 Pfennig Prinzregent Luitpold grün mit Zudruck der Malzfabrik Rübsam, 1912.

Rübsam Antwortpostkarte vorne
Antwortpostkarte Vorderseite - Antwortteil nachstehend
Rübsam Antwortpostkarte Rückseite
Antwortpostkarte Rückseite - Antwortteil nachstehend


Rübsam Antwortteil vorne
Antwortteil Anschriftenseite
Rübsam Antwortteil Rückseite
Antwortteil Rückseite
Δ Nach oben

S


Schaller & Langheinrich Großhandel Garne, Friedrichstraße 13
Postkarte Ausland, 1912

Schaller & Langheinrich 1912
Vorderseite
Schaller & Langheinrich 1912
Rückseite
Postkarte Ausland, 1914 - 1916 vorkommend

Schaller & Langheinrich 1914
Vorderseite
Schaller & Langheinrich 1914
Rückseite
Schenk J. Großhandel Kolonialwaren
Drucksache bis 50 g, 1910

Schenk Großhandel Kolonialwaren
Vorderseite
Schenk Großhandel Kolonialwaren
Rückseite
 
Schmidt Druckerei
Amtliche Postkarte - Bayern, P 8 II 5 Pfennig Wappen grün mit Zudruck auf der Rückseite.
Bisher lag uns eine Karte aus dem Jahr 1877 vor.

Druckerei Schmidt
Vorderseite
Druckerei Schmidt
Rückseite
Druckerei Schmidt
Auszug aus der Rückseite






 
Schmidt & Winterling Nähseidenfabrik
Die Firma Kupfer & Mohrenwitz Monopol Textilwerk in der Luitpoldstraße 40 wurde Ende 1938 durch die Porzellanfabrik Schmidt und Winterling aus Windischeschenbach arisiert. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma treuhänderisch weitergeführt.
Fernbrief bis 20 g mit Gebühr-bezahlt-Stempel einzeilig im Rahmen, 31.05.1946.

Schmidt & Winterling Nähseidenfabrik
Schmitt Jakob Fabrik für elektrische Bedarfsartikel, Lange Straße 23
Postkarte im Fernverkehr, 31.12.1919

Schmitt elektr. Bedarfsartikel


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
Schwager G. M. Fischhandlung, Obere Königstraße 2
Postkarte im Fernverkehr, 1910

Schwager Fischhandlung
Vorderseite
Schwager Fischhandlung
Rückseite
 
Schwarz Friedrich Bekleidungshandel
Brief im Ortsverkehr, 1911. Marke "25 Jahre Regentschaft Prinz Luitpold".

Schwarz 1911
Vorderseite
Schwarz 1911
Rückseite

Söldner Heinrich Bauspenglerei, Pödeldorfer Str.13
Drucksache 50 bis 100 g, 1924

Spenglerei Söldner
Δ Nach oben

T


Tagblatt
Die Lokalzeitung Bamberger Tagblatt entstand 1834. Die Zeitung fusionierte 1933 mit dem Fränkischen Volk unter dem Titel Bayerische Ostmark. Nach dem Zweiten Weltkrieg erteilen die Alliierten 1945 erneut eine Zeitungslizenz. Die erste Ausgabe des Fränkischen Tages erschien 1946.

Bamberger Tagblatt 1926


Streifbandzeitung von 1926
Timper Conrad Handelsagentur, Steinertstraße 10 (Schiffbauplatz zum Markusplatz)
Herr Timper erhielt 1927 den Titel "Kommerzienrat".
Brief im Fernverkehr mit Einschreiben und Rückschein (10+20+20 Pf.), 1910

Timper
 
Thierfelder F. A.
Amtliche Postkarten - Bayern, P 43/01 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund braun mit Zudruck auf der Rückseite für den Ortsverkehr, 1896.


Thierfelder 1895
Vorderseite
Thierfelder 1895
Rückseite







Δ Nach oben

U

Ullmann Wendelin Farben, Kasernstraße 13; jetzt Elisabethenstraße 2b
Postkarte im Fernverkehr, 19.12.1922
Portogerecht mit 15 Mark frankiert (Inflation).

Ullmann 1922
Postkarte im Fernverkehr, 1938

Ullmann 1938
Postkarte im Fernverkehr, 1951
Wellenstempel mit 6 Wellen. Ende der 2. Welle auf Höhe des oberen Stegs.

Ullmann 1951
Δ Nach oben
 

W


Wassermann Bankhaus, Lange Straße 26 bzw. ab 1901 Willy-Lessing-Str. 1 (heute Ärztehaus).
Das jüdische Bankhaus wurde 1850 als Großhandel für Leder und Textilien gegründet. In den folgenden Jahren Einstieg in das Bankgewerbe. Bereits 1889 erfolgte die Gründung einer Berliner Niederlassung. Daneben waren weitere Häuser in ganz Europa vorhanden. Beide Banken wurden ab 1928 als selbstständige Gesellschaften geführt, wobei die Teilhaber der Bamberger Bank Teilhaber in Berlin und umgekehrt waren. Daneben stellte die Familie Wassermann mit Oscar Wassermann auch einen Vorstand der Deutschen Bank (bis 1933).
Ende 1937 entschlossen sich Julius und Albert Wassermann zur Aufgabe des Geschäftes. Am 25.04.1938 wurde ein Gesellschaftervertrag mit Herrn Wunder (180 000 RM), Herrn von Wendland (20 000 RM) und den bisherigen Inhabern (100 000 RM) geschlossen. Die Genehmigung des Vertrages wurde durch den Ansbacher Regierungspräsidenten nur unter der Auflage "Reduzierung Anteil Wassermann" auf 60 000 RM. Bereits nach der Reichspogromnacht mussten die jüdischen Geschäftsanteile jedoch ausbezahlt werden. Die Familie Wassermann musste auf alle weiteren Vermögensansprüche verzichten.
Ab 01.01.1939 wurde ein neuer Gesellschaftervertrag geschlossen. Anstelle der Familie Wassermann wurden von der Deutschen Industrie-Obligationen, Berlin, Geschäftsanteile über 250 000 RM gezeichnet. Die Firma firmierte dann als Wunder, von Wendland & Co. Die Deutschen Industrie-Obligationen ist heute die IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf.
Brief im Fernverkehr, 06.06.1922.

Wassermann


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.

 
Weyermann Michael Malzfabrik, Brennerstraße 17
Die Malzfabrik Michael Weyermann ist auch heute noch in Bamberg tätig.
Zur 100-Jahr-Feier des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig wurde eine Ansichtskarte mit dem Völkerschlachtdenkmal aufgelegt.
Die Firma Weyermann hat bereits 1909 mehrere Privatpostkarten (mit eingedrucktem Postwertzeichen) mit dem Schloss Neuschwanstein herausgegeben. Siehe unter Belege, Privatpostkarten, Weyermann.
Postkarte zur Einweihung des Völkerschlachtdenkmals, 18.10.1913.
Postkarte war nicht portogerecht frankiert. Ortsverkehr 2 Pf., Fernverkehr 5 Pf.

Weyermann
Vorderseite 138x86 mm
Weyermann
Rückseite







 

Wieland Fritz Elektrotechnische Fabrik, Brennerstraße 10 - 14
Die Firma wurde 1910 von Fritz Wieland in Bamberg gegründet. Fritz Wieland erfand 1925 die erste sichere elektr. Verbindungsklemme. 1938 übernahm der Sohn Friedrich Wieland die Führung der Firma, die während des 2. Weltkrieges in den Stollen des Oberen Stephansberges produzierte. Das Werk in der Brennerstraße wurde im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Trotzdem gelang es in kurzer Zeit die Produktion wieder aufzunehmen. Friedrich Wieland verstarb 1983.
Inzwischen hat das Familienunternehmen weltweit Tochtergesellschaften sowie neben den Fertigungslinien in Bamberg auch Produktionseinheiten in Tschechien und China. Die Wieland Holding, der seit 1998 auch die STOCKO Contact GmbH & Co. KG in Wuppertal angehört, ist in über 70 Ländern vertreten und beschäftigt ca. 2.200 Mitarbeiter. Die Firma befindet sich weiter im Familienbesitz.
Drucksache bis 25 g, 1926
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland
Rückseite

Brief, 1931 (Portohöhe unklar)
Frankiert mit Band-Postfreistempel - Wertrahmen "Achteck" und Zeitangabe in 24 Stunden.
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland
Rückseite
 
Wiesner Philipp Korbwarenfabrik, Nürnberger Str. 143
Drucksache bis 20 g, 1949

Korbwarenfabrik Wiesner

Wunder Armin EDV-Beratung, Böttgerstraße 6
Infopost DIN-Lang ohne Fenster mit Kundenmotiv 20 Jahre EDV-Beratung, 2015.

Infopost 20 Jahre

Mit dem Umschlag hat die EDV-Beratung Wunder Kunden in den Jahren 2015 angeschrieben.
Infopost DIN-Lang ohne Fenster mit Kundenmotiv Weihnachtsbaum, 2014 - 2015

Infopost Frohe Weihnachten

Mit dem Umschlag hat die EDV-Beratung Wunder Kunden in den Jahren 2014 und 2015 zum Weihnachtsfest angeschrieben.


A B D F G H K L M N O P R S T U W

Δ Nach oben
© Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein e.V.
Drucken - Druckvorschau: Siehe Startseite | Hilfe.