Absender-Freistempler Bamberg - Lebensmittelhersteller

Letzte Änderung dieser Seite: 28.02.2019
Hier wollen wir Zug um Zug Stempel mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Wir bitten alle Sammlerfreunde eventuell vorhandenes Material zur Verfügung zu stellen (Original oder Scann). Dies gilt natürlich auch für Detailangaben.

Einen Überblick über das Verfahren der Freistempler, die eingesetzten Tagesstempel und die Wertrahmen siehe unter Menüpunkt Übersicht.
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Brauereien


Bamberger Hofbräu
Die Brauerei wurde 1885 von dem jüdischen Hopfengroßhändler Simon Lessing als Erste Bamberger Exportbierbrauerei Frankenbräu AG in der Pödeldorfer Str. 75 gegründet. Der Titel Hofbräu wurde 1900/01 verliehen. Die Änderung des Firmennamens in Hofbräu AG Bamberg erfolgte zum 30.03.1906.
  • 1919 Fusion mit der Hofbräu Erlangen zur Hofbräu AG Bamberg und Erlangen.
  • 1920 wurden Bamberger Brauereien wie die "Weiße Taube" und die "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG" übernommen.
  • 1921 Erwerb der Kloster Langheim Urbräu und Bürgerbräu AG in Lichtenfels.
  • 1922 Erwerb der Löwenbrauerei Grafenwöhr.
  • 1923 Gründung der Bürgerbräu AG Weiden.
  • 1936 brande der Erlanger Betrieb, der danach überwiegend als Depot verwendet wurde.
  • Ab 1945 ist die Hofbräu AG Armeebrauerei der Alliierten.
  • 1972 Übernahme durch die Patrizier-Bräu (Schicketanz-Gruppe).
  • 1977 wurde der Brauereibetrieb aufgegeben und nur noch ein Auslieferungslager der Patrizier-Bräu weitergeführt. Zuerst am Brauereisitz in der Pödeldorfer Str. und später am Laubanger. Mit der Übernahme der Patrizierbräu durch die Pschorrbräu erfolgte die Verlegung nach Erlangen.
  • 1982 Abriss der Gebäude und Bebauung (Wohngebäude und AOK).


Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1967
1966 - 1967, 1970
Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1971
1971
Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1976
1976
Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1978
1977 - 1978
 
Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1980
1980
Die Firma Postalia hat diesen Stempel am 17.09.1979
als "Vorführstempel" abgedruckt.
Postalia D2
Bamberger Hofbräu 1982
1982
Bürgerbräu
jetzt Kaiserdom-Brauerei
Im Jahre 1718 erhielt der Wirt Georg Morg vom Benediktinerkloster St. Michaelsberg zu Bamberg die Erlaubnis ein Bräuhaus einzurichten.
Um das Jahr 1900 hieß die Brauerei "Müller‘sche Brauerei zu Gaustadt" und der Inhaber Anton Müller hatte nur vier Töchter. Georg Wörner - der Großvater des jetzigen Brauereibesitzers - war einer der neun Kinder des Brauereibesitzers Michael Wörner vom "Erbacher Brauhaus" in Erbach/Odenwald. Im Laufe seiner Lern- und Wanderjahre traf er in Gaustadt auf Monika Müller - eine der vier Töchter - und heiratete sie am 28. Januar 1910. Seit damals hieß nun die Brauerei "Brauerei Wörner" bzw. später "Bürgerbräu Gaustadt".
Im Jahre 1953 übergab Georg Wörner den Betrieb an seine zwei Söhne Theodor und Ludwig.1969 wurde eine neue Brauerei errichtet und in den Folgejahren in drei Baustufen erweitert.
Nach der Eingemeindung von Gaustadt nach Bamberg 1972 wollte man die Sehenswürdigkeiten und Berühmtheiten in das Marketing der Brauerei mit einzubeziehen. Neue Biersorten mit dem Namen Kaiserdom wurden geschaffen; erstmals schenkte man zur Kirchweih 1976 Kaiserdom Pilsener mit großem Erfolg aus.
1978 übernahm Georg Wörner die Brauerei und entschloss sich die Biere nicht nur deutschlandweit zu vertreiben, sondern auch den internationalen Export immer weiter aufzubauen. Heute wird weltweit exportiert, in China und Schweden gibt es Lizenzproduktionen.

Francotyp C/Cm
Bürgerbräu 1976
1976
Francotyp C/Cm
Bürgerbräu 1977
1976 - 1978
 
Kaiserdom
früher Bürgerbräu

Frama H 12000/E 12000
Kaiserdom 1989
1980 - 1981, 1986, 1988 - 1989
Frama H 12000/E 12000
Kaiserdom 1989
1990 - 1993
Frama H 12000/E 12000
Kaiserdom 1992
1992
Zusatz "Drucksache".
Frama H 12000/E 12000
Kaiserdom 1994
1994

Frama A01/2575
Kaiserdom 1996
1996
Frama A11/4862
Kaiserdom 2001
1997 - 2001
Frama A114862
Kaiserdom 2002
2001 - 2002
Frama A114862
Kaiserdom 2002
2002, 2004
 
Löwenbräu
Die Bamberger Löwenbräu war der Nachfolgebetrieb der "Polarbär- und Blaulöwenbräu". Nach dem Tod von Vorbesitzerin Christine Diebitsch wird das Firmenvermögen einer Erbengemeinschaft übertragen und firmiert ab 1965 unter der Bezeichnung "Löwenbräu Bamberg Diebitsch & Co." Später wird das Unternehmen an die Privatbrauerei Fecher aus dem hessischen Seligenstadt veräußert und gelangt 1983 an Manfred Hintermaier. Der Brauereibesitzer aus Frechen bei Köln stellt die Bierproduktion 1988 ein und verkauft den denkmalgeschützten Komplex aus der Gründerzeit an einen Architekten. Zwischen 1994 und 1996 entstehen hier 58 neue Wohneinheiten.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Francotyp Cc/Ccm
Löwenbraeu 1989
1986, 1989
Mahr
Die Ursprünge der heutigen Brauerei Mahr im Stadtteil Wunderburg reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Um 1602 wird ein Gasthof mit Brauhaus erwähnt, der nach dem Flurnamen als "Ziegelhütte" bezeichnet wird. Im 30-jährigen Krieg wird die Braustätte erheblich zerstört und wohl 1683 an seinem heutigen Standort wiederaufgebaut. In Anspielung auf die ehemalige Ziegelhütte trägt die Brauerei bis 1900 den Namen "Zum Brenner". Der heutige Name der Braustätte geht auf den Erwerb durch Karl Mahr im Jahr 1840 zurück.
Seit 1895 befindet sich die "Mahrs Bräu" im Besitz der Familie Michel.
Quelle: www.bamberger-bier.de

Postalia F76/7678
Mahr 1996
1996
Postalia F767678
Mahr 2009
2002, 2009
 
Maisel
Die Brauerei befand sich unter verschiedenen Besitzern/Namen - Brehm, Dütsch, Sperber - bis 1908 in der Königsstraße 38. 1894 übernahmen die Brüder Rudolf, Andreas und Thomas Maisel die Brauerei unter ihrem Namen. Die Abkömmlinge einer bekannten fränkischen Brauerfamilie erwerben an der damals noch weit vom Stadtzentrum entfernten Moosstraße ein riesiges Grundstück (22.000 m²) und beginnen mit dem Aufbau einer neuen Großbrauerei. In den folgenden Monaten entstehen die stolzen Backsteingebäude der "Gebrüder Maisel". Bis ins Jahr 2000 bleibt die Braustätte im Besitz der Familie Maisel, ehe das Unternehmen veräußert wird. Im Sommer 2008 meldet es Insolvenz an.

Francotyp B10/6807
Maisel 1990
1990, 1992, 1994
Francotyp B10/6807
Maisel 1996
1996 - 1997, 1999
Hasler C049336
Maisel 2003
2002 - 2003, 2006 - 2007
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Mälzereien


Bamberger Mälzerei
Die Firma wurde 1885 von dem jüdischen Hopfengroßhändler Carl Isidor Dessauer in der Theresienstraße 32 gegründet. Bereits 1923 wurde die Firma an die Malzfabrik Stuttgart übertragen, die dann nach Bamberg übersiedelte. Die Firma firmierte unter Bamberger Mälzerei AG (seit 1962 GmbH).

Francotyp C
Bamberger Mälzerei 1972
1972 - 1973, 1976
Francotyp Cc/Ccm
Bamberger Mälzerei 1979
1978 - 1979, 1988 - 1989
Postalia F772251
Postfach 10 69
Bamberger Mälzerei 2003
2002 - 2003
 
Weyermann
Am 04.10.1879 gründet Johann Baptist Weyermann eine Malzrösterei unter dem Namen seines Vaters Michael (Getreidehändler) im Anwesen seiner Schwiegereltern in der Laurenzistraße 28. Produziert werden Malzkaffee und verschiedene Sorten Fruchtkaffee. Der Bau einer Farbmalzbrennerei noch in der Laurenzistraße 28 wird nicht durchgeführt.
Johann Baptist erwirbt stattdessen im Frühjahr 1888 Grund und Boden jenseits der Bahnlinie und beschließt den schrittweisen Aufbau einer Spezialmalzfabrik am neuen Standort Memmelsdorfer Straße/Brennerstraße. Dort wird in den nächsten Jahren intensiv gebaut und eine noch heute das Stadtbild prägende Fabrik errichtet (jetzt unter Denkmalschutz).
Ab 1902 wird Röst- bzw. Farbmalzes zur Herstellung des Farbebieres Sinamar gefertigt. Das Weyermann´sche Farbebier wird zunächst bei den Bamberger Brauereien Keesmann und Maisel im Lohnbrauverfahren eingebraut, dann in der Oberen Königstraße, wo eine Firma "Johann Baptist Weyermann Farbmalzbierbrauerei" eingerichtet wird. Da die Produktion von Farbebier 1903 in Bayern verboten wird, lagert Johann Baptist diesen lukrativen Produktionsbereich kurzerhand ins preußische "Ausland" aus und verlegt die in Bamberg in der Oberen Königstraße 21 operierende "Farbebierbrauerei Johann Baptist Weyermann" nach Potsdam. Unter der Adresse "Am Kanal 4a" pachtet er von der Brauerfamilie Lamm eine Brauerei, um dort bis 1945 Farbebier zu produzieren.
1945 wird das Verwaltungsgebäude in Bamberg durch Bomben beschädigt. Auch der Betrieb in Potsdam wird durch Bomben schwer beschädigt und wird aufgegeben. Die ehemalige "Farbebierbrauerei Johann Baptist Weyermann", Potsdam wird in Bamberg unter dem Namen "Heinz Weyermann Farbmalzbierbrauerei OHG" am 12. Mai 1948 neu gegründet.
Durch Erwerb und Integration des Unternehmens "Main Malz KG Meißner & Sohn" im Jahr 2001 gelingt es, die gestiegene Nachfrage nach Pilsner Braumalz zu befriedigen. Durch die ideale Lage am Haßfurter Hafen sind nun auch direkte Ver- und Entladungen per Schiff möglich.
Zum 17. Januar 2005 übernimmt Weyermann Malz das ehemalige Mittelberger Lagerhaus in Leesau bei Thurnau. Dieses verfügt über eine Lagerkapazität von 15.000 t Getreide.
Die Firma ist seit ihrer Gründung ein Familienbetrieb.

Francotyp C
Weyermann 1954
1954
Francotyp C
Weyermann 1955
1954 - 1955
1954 auch ohne Notopfermarke vorkommend.
Francotyp C
Weyermann 1957
1955 - 1957, 1959, 1961
Francotyp C
Weyermann 1969
1967 - 1969, 1974
Francotyp C
Weyermann 1969
1969
Francotyp C
Weyermann 1977
1977 - 1978, 1984
 
Francotyp C
Weyermann 1979
1979
Francotyp B08/0519
Weyermann 1991
1986, 1991 - 1992
Francotyp B08/0519
Weyermann 1990
1988 - 1993
Francotyp B08/0519
Weyermann 1995
1995
Francotyp B08/0519
Weyermann 1998
1995, 1998
Francotyp B080519
Weyermann 2002
2002
Werbeeinsatz weicht gegen spätere Versionen (2006, 2009) ab.

Postalia F569106
Weyermann 2006
2006
Werbeeinsatz weicht gegen frühere und spätere Versionen (2002, 2009) ab.
Postalia F569106
Weyermann 2008
2008
 
Postalia F569106
Weyermann 2009
2009
Werbeeinsatz weicht gegen frühere Versionen (2002, 2006) ab.
Postalia F569106
Weyermann 2010
2009 - 2010
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Bäckereien


Fuchs

TeleFrank K11/2953
Fuchs 1997
1997 - 2001
TeleFrank K11/2953
Fuchs 2002
2001 - 2002
Datum und Wertangabe in Farbe blau.
TeleFrank K200299
Fuchs 2007
2002 - 2005, 2007
TeleFrank K200299
Fuchs 2003
200x
Datum und Werteinsatz nicht vorhanden.
 
Gramss
Die Großbäckerei Gramss musste 11.2011 Insolvenz anmelden.

Francotyp Cm 10000/Cm 7000
Gramss 1988
1980 - 1982, 1986, 1988 - 1992
Postalia F77/6609
Gramss 1999
1996, 1999
Postalia F347163
Gramss 2000
2000 - 2001
Postalia F347163
Gramss 2003
2002 - 2005, 2007 - 2017
Gleicher Werbeeinsatz auch beim Zweigwerk in Merane.

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Metzgereien


Böhnlein

Stielow-Neopost H055381
Böhnlein 2008
2002, 2004, 2008, 2011 - 2015
Löblein
Frama A06/5528
Postfach 19 04
Löblein 1991
1989, 1991 - 1994, 1996
Frama A06/5528
Postfach 19 04
Löblein 1998
1996 - 1998
Frama A06/5528
Löblein 1999
1999 - 2000
 
Südfleisch

Pitney Bowes
Südfleisch 1986
1986, 1988 - 1991
Pitney Bowes
Südfleisch 1993
1991 - 1993
Pitney Bowes E51/6384
Postfach 24 28
Südfleisch 1997
1997, 2000
Pitney Bowes E851743
Postfach 24 28
Südfleisch 2001
2001
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Mühlen

Eckert Mühle

Postalia
Eckert 1947
1947
Wertrahmen Adlerkopf und Deutsche Reichspost aptiert.
Postalia
Eckert 1948
1948

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Süßwarenhersteller

Hechtfischer
Francotyp C
Hechtfischer 1954
1952, 1954, 1958, 1960
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Teehersteller

Teekanne
Die Düsseldorfer Firma Teekanne hat wahrscheinlich eine Firma in Bamberg mit der Postbearbeitung beauftragt. Der Lotterieeinnehmer Walter Günther hat gleichzeitig eine baugleiche Maschine eingesetzt und Post auch für andere Firmen bearbeitet.

Francotyp A 9000
Teekanne 1968
1968
Brauereien Mälzereien Bäckereien Metzgereien Mühlen Süßwaren Teehersteller

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© Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein e.V.
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